Dieter Flügge macht allerdings nur drei Jahre bei Bigger Schützen weiter

Major im Amt bestätigt

Zur Frühjahrsgeneralversammlung begrüßte Dieter Flügge, Major der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft, 131 Schützen in der Bigger Längshalle. In naher Zukunft kommt viel Arbeit auf die Schützen zu, wie er darlegte.

Das Jahr 2012 hatte tragisch mit dem Tod von Diethelm Stuhldreher begonnen, der eine riesige Lücke hinterlassen hat. Neben dem Schützenfest stand das erste Jungschützenfest mit Königspaar Lukas Teuer und Monika Hennecke im Mittelpunkt des Berichts. Nicht zu vergessen das Stadtschützenfest bei den Nachbarn in Olsberg, welches super organisiert war.

Ein gewaltiges Minus in der Kasse verzeichnete Geschäftsführer Patrick Wagner, was aber bei den auferlegten Steuernachzahlungen von 2009 bis 2011 nicht verwunderlich war. Da Udo Steinkemper turnusmäßig ausscheidet, wurde Ralf Ortmann als neuer Kassenprüfer gewählt.

In naher Zukunft kommen viele Ausgaben auf die Schützen zu. Das Fachwerk der Rundhalle muss erneuert werden, die Heizungsanlage ist sehr störanfällig und bedarf dringend einer Modernisierung. Das Behinderten-WC, die Türen und auch die Stahlkonstruktion in der Rundhalle müssen renoviert werden. Auch der Getränkekeller der Schützenhalle muss umgebaut werden. Das alles sind Punkte, die bis zum Jubiläumsschützenfest im nächsten Jahr abgeschlossen werden sollen.

34 Mitglieder wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt: für 40-jährige Mitgliedschaft: Karl Heinz, Herbert Becker, Rudolf Heinz, Gunther Schmied, Heinz Deutschländer, Werner Wirth, Ar Arnold Gockel, Winfried Körner, Eberhard Sögtrop, Joachim Pletziger, Winfried Pletziger, Reinhard Richert, Werner Sprenger, Peter Drubba, Rudolf Busch und Kurt Blanke. Vor 50 Jahren traten in die Schützenbruderschaft ein: Peter Hammer, Siegfried Koglin, Eberhard Gottschlich, Klaus Fürst, Hans Bathen, Rainer Tigges, Rudi Gierse und Burkhard Freisen. Auf 60 Jahre Vereinstreue können zurückblicken: Karl-Heinz Rüther und Hans Körner. Bereits seit 65 Jahre sind Ferdi Hoffmann, Hermann Kurtze, Karl-Heinz Lörwald, Jochen Kneer, Rembert Steinrücke, Hermann Engel und Kurt Baumann Mitglieder der Schützenbruderschaft.

Dieter Flügge wiedergewählt

Ralf Schneider von der Fußballabteilung des TSV-Bigge-Olsberg informierte über den 2013 geplanten Bau des Kunstrasenplatzes in der Ruhrkampfbahn (SauerlandKurier berichtete über das Projekt). Für das geplante Kleinspielfeld sucht der TSV mit der Stadt Olsberg noch nach Sponsoren.

Auch die Schützenbruderschaft findet die Idee gut, den Kindern einen Bolzplatz zur Verfügung zu stellen, so Flügge. Wie und in welcher Form die Schützenbruderschaft den TSV unterstützen kann, wird in weiteren Gesprächen der beiden Vereinsführungen erörtert.

Major Dieter Flügge wurde für drei weitere Jahre wiedergewählt. Dieter Flügge kündigte aber auch an, dass er sich in drei Jahren nicht erneut zur Wahl stellen wird. Rendant Dominik Flügge, die Offiziere des ersten Zugs Michael Maiworm, Edgar Stuhldreher, Andre Lehmann, Ralf Tigges und Matthias Oberzaucher wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Hallenoffizier Jens Tröllmich stellte sich nach siebenjähriger Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wahl. Für ihn wählte die Versammlung den 19-jährigen Peter Köster in den Vorstand.

Am 31. März findet auf der Welle wieder das Osterfeuer statt. Dieter Flügge sprach hier vor allem die Jugend an, beim Aufbau des Feuers mitzuhelfen.

Am 11. Mai suchen die Jungschützen einen Nachfolger für Jungschützenkönig Lukas Teuber. Das Hochfest der Bigger Schützen findet vom 13. bis 15. Juli in Bigge statt. Das 150-jährige Jubiläum im nächsten Jahr soll mit einem zusätzlichen Feiertag – freitags –begangen werden. Der Planungsausschuss arbeitet derzeit fieberhaft am Programm.

Alternativen beim Bier benötigt

Dieter Flügge verlas außerdem Informationen zum Nichtraucherschutzgesetzt und die neuen Schießstandrichlinien. Die kurze Zusammenfassung: Geraucht wird nur noch draußen und der Vogel bleibt so groß wie immer. Da die DAB in Zukunft nur noch Fassbier in 50 Literfässern abfüllen wird und auch das Flaschenbier nur noch in 0,5-Liter-Flaschen vertrieben werden soll, muss hier nach einer Alternative gesucht werden. Man könne keinem Schützenbruder zumuten, bei 30 Grad im Schatten aus halben Literflaschen zu trinken. Der geschäftsführende Vorstand wird hier in Kürze die ersten Gespräche führen. Die Bierlieferung für dieses Jahr sei aber gesichert, so der Erste Vorsitzende.

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