„Dieses Jahr musste es klappen“

Nach 23 Minuten: Stefan Wahle ist neuer Schützenkönig in Assinghausen

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Stefan Wahle und Alexandra Will sind das neue Königspaar im „Rosendorf“ Assinghausen.

Assinghausen. Gerade einmal 23 Minuten hat es gedauert, bis der Aar aus dem Kugelfang in zwei Teile flog und auf die nasse Vogelwiese „Am Stein“ fiel. Mit lautem Jubel ließen die Asker ihren neuen König hochleben. Mit dem 111. Schuss setzte sich Stefan Wahle gegen seine beiden Mitstreiter Steffen Tüllmann und Christof Grosser durch.

„Vor zwei Jahren stand ich schon einmal unter der Stange, da hat es nicht geklappt, aber jetzt habe ich noch einen Grund mehr mich zu freuen, denn meine Oma feiert im nächsten Jahr Jubiläum – vor 60 Jahren war sie Königin im Grimmedorf. Da musste es dieses Jahr einfach klappen“, so der neue Regent.

Im spannenden Duell um die Königswürde sicherte sich Michael Klüppel das Zepter, die Krone ging an Sebastian Klüppel und den Apfel erschoss sich Volker Essfeld.

Pünktlich zum abendlichen Festumzug war der Regen verschwunden und so konnten die neuen Majestäten, zusammen mit ihrem festlich gekleideten Hofstaat, trockenen Fußes in die Halle einmarschieren. Der 29-jährige Stefan Wahle arbeitet als Elektromeister bei der Firma Olsberg GmbH. In seiner Freizeit hat er das Amt des Geschäftsführers der örtlichen Löschgruppe inne oder er trifft sich mit seinen Stammtischbrüdern den „Asker Urnenschänkern“ zum gemütlichen Plausch.

Wahle regiert zusammen mit seiner Freundin Alexandra Will, die gebürtig aus dem benachbarten Wiemeringhausen stammt. Die 25-jährige medizinische Fachangestellte arbeitet im Krankenhaus Maria-Hilf in Brilon und freut sich zusammen mit Ihrem Freund auf ein ereignisreiches und schönes Regentschaftsjahr. Dazu haben sie auch allen Grund, denn die St. Liborius Schützenbruderschaft ist Ausrichter für das Stadtschützenfest 2018 in Assinghausen.

Ein rundes Jubiläum hatte auch der Musikverein „Die Original Hochsauerländer“ aus Hoppecke. „Seit nunmehr 30 Jahren sorgen sie jedes Jahr für viel Stimmung in und auf der Halle und es hat sich eine langjährige Freundschaft zwischen den Schützen aus Assinghausen und den Hoppecker Musikanten entwickelt“, resümiert Geschäftsführer Stephan Janzen von der Asker Bruderschaft.

Erstmals wurde das Vogelschießen auch online per Livestream übertragen. Wer also nicht live vor Ort dabei sein konnte, hatte die Möglichkeit, das Spektakel über das Internetportal „YouTube“ in voller Länge mit zu erleben. „Unser Beitrag zum Schützenfest 4.0“, scherzte Stephan Busch, Hauptmann der St. Liborius Schützenbruderschaft, „ die Umsetzung hat super geklappt, wir planen das auch für nächstes Jahr wieder ein“.

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