E-Jugend vom TSV sammelt für Neven Subotic Stiftung

Nachwuchskicker aus der E-Jugend des TSV besuchen BVB-Profi Neven Subotic 

Jugendtrainer Arne Finger und (rechts) Lorenz Schmitte, Matz Finger, Jakob Tiedemann, Constantin Göddecke und Taylan Alkan (v.l.) besuchten jetzt stellvertretend für die E2/E3-Jugend des TSV Bigge-Olsberg Neven Subotic.

Olsberg/Dortmund. Kindern in den ärmsten Regionen der Welt eine bessere Zukunft zu ermöglichen, das ist das Ziel der Stiftung von Neven Subotic, Fußball-Profi in Diensten von Borussia Dortmund. Die E-Jugendkicker haben in ihrer F-Jugend-Zeit Spenden für die Stiftung gesammelt und den Betrag aus der Mannschaftskasse aufgestockt. Diese Summe haben die kleinen Nachwuchskicker jetzt persönlich an den BVB-Profi übergeben können.

Einmal Profi zu sein, davon träumen die Kinder der E2/E3-Jugend des TSV Bigge-Olsberg. Bis dahin ist es sicherlich ein langer Weg, auch wenn die vergangene F-Jugend-Saison erfolgreich war. Kindern in armen Regionen zu helfen, ist jedoch leicht möglich und so wollten die Nachwuchsfußballer gerne etwas Gutes tun.

Bei zwei Heimturnieren wurden Spenden gesammelt und die Summe schließlich aus der Mannschaftskasse aufgestockt. So sind 312,27 Euro zusammengekommen. Zusammen mit Arne Finger vom Trainerteam fuhren einige der Kicker nach Dortmund, wo sich Neven Subotic persönlich Zeit nahm, um die Spende der Kinder entgegenzunehmen.

Der Kontakt zu Neven Subotic kam über Arne Finger zustande. Als Helfer beim Weltcup-Skispringen hatte er den prominenten Gast vor zwei Jahren in Willingen kennengelernt und ihm die Sprungschanze gezeigt. Seitdem blieb man in Kontakt.

In lockerer Runde in Dortmund erzählte der serbische Nationalspieler über die Projekte, die seine Stiftung in Äthiopien umsetzt. Vor allem geht es um sauberes Trinkwasser. Im Schnitt müssen die Menschen sechs Kilometer laufen, um überhaupt an Wasser zu kommen und täglich sterben Kinder an den Folgen von verunreinigtem Wasser.

Gebannt hörten die Jungs des TSV zu und waren am Ende froh und auch ein bisschen stolz, einen kleinen Teil dazu beigetragen zu haben, die Lebensumstände vieler Kinder in Äthiopien zu verbessern. Daran, ein Profi zu werden, werden die Jungs nun in den kommenden Monaten und Jahren sicherlich weiter arbeiten und auch hin und wieder daran denken, dass es Menschen gibt, die Hilfe brauchen.

Mit interessanten Eindrücken und Autogrammen im Gepäck ging es schließlich zurück ins Sauerland.

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