Negertalradweg eröffnet

Der Negertalradweg wurde eröffnet: Am Freitag haben zahlreiche Bürger mit den Ortsvorstehern Klaus-Peter Körner und Elmar Hanfland und Bürgermeister Wolfgang Fischer den Bürgerradweg am Tennisheim in Wulmeringhausen eröffnet. Weitere Bilder ab Montag im Fotoalbum unter www.sauerlandkurier.de. Foto: Christoph Kloke

Seit Jahrzehnten haben Bürger aus den Orten eine Radwegverbindung zwischen Brunskappel und Wulmeringhausen angeregt. Im November 2010 lag der Stadt Olsberg ein gemeinsamer Antrag der beiden Orte für einen Bürgerradweg vor, nachdem durch engagierte Bürger eine mögliche Trasse gefunden wurde. Am Freitagnachmittag feierten die rund 20 freiwilligen Helfer im Beisein vieler Bewohner beider Dörfer die Eröffnung des vier Kilometer langen Abschnittes entlang der Neger.

Olsberg Bürgermeister Wolfgang Fischer, der zusammen mit den beiden Ortsvorstehern symbolisch das rote Band durchschnitt, lobte die Hilfe der Bürgerschaft. Der Ruhrverband als Eigentümer der überwiegenden Wald- und Wegefläche konnte für dieses Projekt gewonnen werden. Somit wurde die vorgeschlagene Trasse in das Sonderförderprogramm "Bürgerradweg 2011" aufgenommen.

Im Frühjahr 2011 wurde seitens der Straßenbauverwaltung "grünes Licht" gegeben. Eine Vereinbarung zwischen der Stadt und Straßenbauverwaltung NRW über den Bau- und die Finanzierung des Bürgerradweges konnte im Sommer 2011 getroffen werden.

Ende des vergangenen Jahres wurde dann eine neue Wegeverbindung geschoben und befestigt sowie vorhandene Wege aufbereitet, so dass sie "radfahrtauglich" wurden. Für die Helfer hieß es dann "Wegeränder frei schneiden", "Schilder und Bänke aufstellen", "Ameisenhaufen sichern" und vieles mehr. Die Gesamtkosten von rund 55.000 Euro wurden durch den Zuschuss des Landes gedeckt. Hinzu kamen interne Personal- und Sachkosten der Stadt.

Da Bürgerradwegverbindung den Bürgern "am Herzen liegen" hat die Stadt am Freitag einen weiteren Antrag auf Gewährung von Bürgerradwegmittel in Höhe von 70.000 Euro gestellt, um unter anderem den Radweg an den Ruhrtalweg anzubinden.

"Auf noch bessere Freundschaft und Nachbarschaft", so der Wunsch von Pfarrer Klaus-Peter Goebel, der den Weg zukünftig auch "per pedes" nutzen will.

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