Neue Stiftung gegründet

Rembert Busch (recht) ist Stiftungsvorstand der neuen 'Krankenhausstiftung St. Nikolaus Olsberg'. Sein Stellvertreter ist Richard Müller (nicht im Bild). Im Stiftungsrat sind (von links) Christine Gierse, Veronika Heiselmeier, Karl-Heinz Göddeke (Vorsitzender Stiftungsrat), Roland Menke und Werner Müthing.

In Olsberg gibt es eine neue Stiftung, die "Krankenhausstiftung St. Nikolaus Olsberg". Zurzeit stehen aus Zinserträgen 10.000 Euro für caritative und kirchliche Aufgaben im Bereich der Altenhilfe und des Gemeinwesens zur Verfügung.

Der Kirchenvorstand St. Nikolaus Olsberg führte erfolgreich die Verhandlungen mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn, die zur Gründung und Genehmigung der selbstständigen kirchlichen Stiftung des Bürgerlichen Rechts Ende 2011 führten. Die Grundlage für das Stiftungsvermögen stammt aus dem Verkauf des Gebäude- und Grundstückbestandes des ehemaligen St.-Josefs-Krankenhaus an die Phönix-Gruppe in Füssen in 2009. Das Areal sollte der "Klinik am Stein" als neues Domizil dienen. Doch aufgrund fehlender Investoren wurde das Vorhaben nicht verwirklicht. Die Rechte am Betrieb der "Klinik am Stein" am alten Standort hat die Kneipp-Kur GmbH erworben, die dort Aus- und Umbauarbeiten plant. Daher steht das Gebäude des St.-Josefs-Krankenhauses mittlerweile leer und eine neue Nutzung ist nicht in Sicht.

Zusammenarbeit mit Caritas

Das Krankenhaus ging ursprünglich ebenfalls aus einer Stiftung hervor. Ida Kropff-Federath stellte das Grundstück an der Sachsenecke und Geldmittel zur Verfügung. Damit legte sie den Grundstein, dass der Erlös aus dem Verkauf des Krankenhauses als Stiftung in Olsberg bleiben kann, um gemäß der Intention der ersten Stifterin, caritativen Zwecken im Bereich der Altenpflege sowie dem Sozial- und Gesundheitswesen für bedürftige Menschen zu dienen.

Stiftungsvorstand Rembert Busch erläutert, dass auf jeden Fall eine Zusammenarbeit mit der örtlichen Caritas und dem Caritas-Warenkorb geplant ist, da diese Gruppen durch ihre Aktivitäten oft die ersten sind, die mitbekommen, wo konkreter finanzieller oder materieller Bedarf besteht. "Doch natürlich kann sich jeder an eine Person des Stiftungsrates wenden, der sich in einer Notlage befindet und Unterstützung benötigt. Es ist gewährleistet, dass solche Anfragen absolut vertraulich behandelt werden", weist Busch zu den konkreten Hilfen durch die Stiftung hin.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare