"Olsberg kann mehr"

SPD Olsberg schickt Peter Rosenfeld als Bürgermeisterkandidat ins Rennen

"Olsberg kann mehr", unter diesem Motto zieht die SPD in den Kommunalwahlkampf.
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"Olsberg kann mehr", unter diesem Motto zieht die SPD in den Kommunalwahlkampf.

Olsberg - Die SPD Olsberg hat auf ihrem Stadtverbandsparteitag Peter Rosenfeld als ihren Kandidaten einstimmig für die Kommunalwahl 2020 nominiert. Peter Rosenfeld habe das Herz auf dem richtigen Fleck, betont der Stadtverbandsvorsitzende Ferdi Wiegelmann, und Rudolf Przygoda, Fraktionschef der SPD im Rat der Stadt, ergänzt, dass bei vielen Menschen der Wunsch nach Veränderung in der Stadt sehr stark sei.

Peter Rosenfeld erläutert vor den Delegierten und den Kandidaten der Olsberger Wahlbezirke seine Vorhaben als neuer Bürgermeister der Stadt. Die Delegierten verabschieden dazu ein 10-Punkte-Programm für die Kommunalwahl 2020.

Kurz gefasst: Die SPD will eine modernere Stadt Olsberg nach dem Motto „Nichts gegen Blümchen und Kreisverkehre, aber: ‚Olsberg kann mehr‘“. Das 10-Punkte-Programm umfasst Forderungen nach einer familienfreundlicheren Kommunalpolitik mit bezahlbaren Baugrundstücken für Familien in der Kernstadt wie auf den Dörfern und ein besseres Angebot für die Kinderbetreuung. Weiterhin eine sozialere Politik wie etwa bei der Festsetzung der Gebühren, die vor allem kinderreiche Familien belasten.

Beim Klimawandel würdigt die Olsberger SPD die ersten Schritte mit der Einrichtung eines Klimabeirats, „aber geschehen ist wenig“, so Peter Rosenfeld. Der Bürgermeisterkandidat verweist auf die recht hohen Fahrpreise beim öffentlichen Personennahverkehr und die wenig attraktiven Angebote für den Umstieg auf den ÖPNV.

In Anbetracht der Schwierigkeiten dieses Wahlkampfes, unter den Corona-Schutz- und Abstandsvorschriften den direkten Kontakt zu den Menschen zu finden, ist sich Peter Rosenfeld sicher, dass die Olsberger SPD einen beherzten Wahlkampf trotz dieser Sonderbedingungen führen wird. So wurde erstmal ein Kandidatenfilm gedreht und auch die SPD Homepage wird einer Generalerneuerung unterzogen. Am ersten Augustwochenende findet die offizielle Freigabe statt. Und Wiegelmann ergänzt: „Statt eines Gruppenfotos mit Abstand haben wir die Digitaltechnik genutzt“.

Nachhilfe für Schulkinder

Der Wahlkampf der SPD werde sich zudem von den Aktionen der Wettbewerber deutlich unterscheiden. Statt Fotos mit Kindern, denen kleine Geschenke angeboten werden, biete man den Kindern, die während der Corona-Schulschließung zu wenig Unterricht bekommen haben, Nachhilfe an, versichert Przygoda, der zugleich Vorsitzender des Schulausschusses ist. Man habe Deutsch und Mathe sowie Englisch und Französisch im Angebot. Aber auch Physik und Informatik, Fächer, die zudem von echten Ingenieuren unterrichtet werden. Wiegelmann versichert den Eltern, dass von den Kindern und dem Nachhilfeunterrichtet keine Fotos gemacht werden und nichts für Wahlkampfzwecke verwendet werde. "Dafür ist uns die Bildung der Kinder einfach zu wichtig." Interessierte melden sich bitte über info@rosenfeld-olsberg.de

Nicht nur der bauliche Zustand der Schulen kommt in Corona-Zeiten in den Fokus, sondern insbesondere die Frage: Wie steht es um die Digitalisierung unserer Schulen? Auch das Reisen sei deutlich schwieriger geworden, so die SPD. Aber bekanntlich berge jede Krise auch ihre Chance. In diesem Fall für den ländlichen Raum, wo die Menschen deutlich weniger eng zusammen leben als in der Großstadt. Diese Chancen müsse man nutzen, so der Stadtverbandsvorsitzende. In Olsberg werden alle Kandidaten ihre jeweiligen Heimatorte vorstellen." Damit es nicht nur ein anderer Wahlkampf wird, sondern damit von diesem Wahlkampf 2020 für unsere Heimat etwas bleibt", so die Sozialdemokraten.

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