Lichter der Hoffnung

Olsberger Priester rufen dazu auf, Kerzen als Zeichen der Solidarität anzuzünden

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Die Priester und Seelsorger vom Pastoralverbund Bigge-Olsberg rufen dazu auf, jeden Abend um 19 Uhr eine Kerze anzuzünden, sie ins Fenster zu stellen und dabei das „Vater unser“ zu beten.

Olsberg - Die Priester und Seelsorger des Pastoralverbunds Bigge-Olsberg treffen sich ab sofort, um gemeinsam in der Katholischen Pfarrkirche St. Martin für ihre Gemeinde zu beten.

Pfarrer Richard Steilmann und Pfarrer Burkhard Sudbrock, die Pastöre Christian Laubhold und Antoni Soja als auch Diakon Björn Kölber und Gemeindereferentin Gabriele Hennecke sprechen täglich in der Zeit von 11.15 bis 11.45 Uhr Gebete, um ihren Mitgliedern Trost zu spenden im Hinblick auf das sich immer weiter ausbreitende Coronavirus. Zusammen wollen sie füreinander da sein, Solidarität und Nähe ausdrücken, Trost spenden und in Gedanken bei ihren „Schäfchen“ sein, um so Gutes im Dienst am Menschen zu leisten. 

„Wir können derzeit aufgrund des Coronavirus keine Haus- und Krankenbesuche durchführen und somit auch keine direkten Gespräche führen. Durch die Gebete wollen wir Kraft spenden. Im Leben ist vieles unwichtig, was oft so laut daherkommt. Wir müssen dankbar sein für vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen würden“, so Pastor Christian Laubhold. 

Aber nicht nur durch ihre Gebete wollen die Geistlichen Hoffnungsträger sein. Sie rufen zudem ihre Gemeinde auf, jeden Abend um 19 Uhr eine Kerze anzuzünden, sie ins Fenster zu stellen und dabei das „Vater unser“ zu beten. 

Pastor Christian Laubhold: „Eine funkelnde Kette aus Kerzen als Licht der Hoffnung, als Zeichen der Gemeinschaft und Solidarität; ein Gebet für die Ärzte und Krankenschwestern die sich rund um die Uhr für das Wohl und die Gesundheit der Kranken und Infizierten einsetzen.“

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