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Bigge-Olsberger Ortsverband der Jungen Union reaktiviert

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Der Ortsverband Bigge-Olsberg der Jungen Union wurde nach zehn Jahren wieder reaktiviert.
Der Ortsverband Bigge-Olsberg der Jungen Union wurde nach zehn Jahren wieder reaktiviert.

Bigge-Olsberg. Der Ortsverband Bigge-Olsberg der Jungen Union hat zehn Jahre nur auf dem Papier existierte. Nun tritt die JU Bigge-Olsberg wieder mit einem jungen und motivierten Team in Erscheinung.

Stadtverbandsvorsitzender Miguel Wahle begrüßte die rund 50 Gäste vor kurzem in der Bigger Steinkleffhütte zur Reaktivierung der örtlichen JU, darunter viele Jugendliche und politische Vertreter aus dem Stadtrat. „Wir sind glücklich, dass wir nach einem Jahr Vorbereitung so viele Jugendliche gefunden haben, die sich in der Kernstadt nun als JU engagieren möchten“, so Wahle in seinem Eingangsstatement.

Hiltrud Schmidt, CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Burkhard Stehling als Fraktionsvorsitzender im Olsberger Stadtrat versprachen die volle Unterstützung der örtlichen CDU und freuen sich: „Die Junge Union ist mehr als eine Jugendgruppe. Ihr habt die Chance, bei der Politik vor Ort mitzumischen und sie zu gestalten“, so Schmidt. Der Kreisvorsitzende Thomas Becker stellte die Arbeit und die Struktur der JU im Hochsauerland vor und überbrachte eine besondere Botschaft: Paul Ziemiak, seit 2014 Bundesvorsitzender der Jugendorganisation, gratulierte dem neu gewählten Vorstand mit einer persönlichen Videobotschaft. Neben Assinghausen und Elleringhausen ist Bigge-Olsberg nun der dritte aktive Ortsverband im Stadtverband Olsberg.

Den Vorsitz übernimmt der 17-jährige Johannes Funke aus Bigge. Als Sohn von Ratsmitglied Elke Funke ist ihm die Lokalpolitik nicht fremd. Nach der Schule – er besucht das Gymnasium Petrinum in Brilon – ist er häufig auf dem Fußballplatz anzutreffen. Es ist ihm ein großes Anliegen, dass die Jugend im Raum Bigge und Olsberg eine laute Stimme bekommt. Neben vielen Projekten, die für die ältere Generation in Angriff genommen werden, dürfe man die jungen Menschen im Stadtgebiet nicht außer Acht lassen: „Wir sind es, die auch später hier leben möchten und da möchten wir mitreden.“

Ergänzt wird der Vorstand vom Stellvertretenden Vorsitzenden Leon Becker, Tim Steinkemper als Schatzmeister, dem Schriftführer Leonard Wegener sowie den Beisitzern Steffen Maiworm, Julian Röttger, Fabienne Schilling, Zoe Menke und Simon Sabinarz.

Erste Forderung an Rat formuliert

Landtagsabgeordneter Matthias Kerkhoff, der selbst einmal Vorsitzender der JU Bigge-Olsberg war, gratulierte seinem „Nachfolger“ und freut sich besonders, dass sein alter Ortsverband wieder aktiv ist: „Politik lebt davon, dass die kleinste Einheit vor Ort tätig wird. Auch wenn man nicht immer alles durchringen kann, kann man zumindest mitmischen. Das ist in der großen Politik nicht anders. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit euch, ihr seid ein tolles Team.“

Als erste Forderung hat die JU einen Antrag auf Alternativen zum Nachtbus gestellt. Seit einigen Monaten steht fest, dass die Nachtbuslinie N2 außer Betrieb genommen wird. Ein herber Verlust vor allem für die, die ohne Führerschein auf Eltern oder ältere Freunde angewiesen sind. Daher fordert die JU, dass sich der Stadtrat schnellstmöglich und ernsthaft mit Alternativen zum Nachtbus auseinandersetzt. Konkrete Vorschläge dazu sind der anlassbezogene Einsatz von Nachtbussen, beispielsweise zur Olsberger Kirmes oder zur Motorradmesse oder die Einführung eines Bürger-Nachtbussystems.

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