Perspektiven für Olsberg

Wie sieht es in der Stadt Olsberg in einigen Jahrzehnten aus? Kann sie ein attraktives Lebensumfeld bieten? Und was können Politik, Verwaltung, Bürger und Wirtschaft unternehmen, damit es ein passendes Angebot an Arbeit, Bildung, Wohnen und Erholung geben wird? Um das zu klären, will die Stadt Olsberg mit denjenigen ins Gespräch kommen, die die "Experten" für das Leben in Olsberg sind: die Bürger selbst.

Bereits seit 2010 arbeitet die Stadt Olsberg in einem Strategieprozess an Zielen für die Zukunft und Konzepten, wie diese Ziele zu erreichen sind. In Info-Veranstaltungen will sie nun die Bürger über den aktuellen Sachstand informieren und sie einladen, sich selbst einzubringen.

"Es geht darum, gemeinsam Schwerpunkte für die kommenden Jahre zu definieren", erklärt Bürgermeister Wolfgang Fischer. Denn die Herausforderungen, vor denen die Stadt Olsberg - wie viele andere Kommunen in der Region - steht, sind zahlreich: der demografische Wandel, Abwanderung von Fachkräften, den Erhalt attraktiver Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Arbeitsplätze.

Zudem sind die Mittel beschränkt: Immer knapper werdende öffentliche Kassen engen den Handlungsspielraum für Politik und Verwaltung ein. Dennoch: "Wenn wir Zukunft hier vor Ort gestalten wollen, müssen wir diese Her-ausforderungen angehen", so Fischer, "und das im Schulter-schluss mit allen Beteiligten."

Die ersten Schritte wurden getan: Ende 2011 hatte der Stadtrat einstimmig die strategischen Ziele für die kommenden Jahre verabschiedet: Dazu gehört, die Identifikation mit der Stadt Olsberg zu stärken und das Profil zu schärfen, bestehende Strukturen mit Blick auf den demografischen Wandel anzupassen sowie den Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Und weil es ohne Finanzen keine Handlungsspielräume geben kann, muss auch eine verantwortungsvolle Haushaltsführung sichergestellt werden.

Die bisherigen Ergebnisse möchte die Stadt Olsberg nun mit den Bürgern diskutieren. In den kommenden Wochen finden deshalb in den Ortsteilen Info-Abende zum Strategieprozess statt. Den Auftakt macht am Donnerstag, 29. Mai, um 18 Uhr Helmeringhausen im Dorfgemeinschaftshaus. Es folgt am Dienstag, 5. Juni, Assinghausen. Treffpunkt ist um 19 Uhr das Dorfgemeinschaftshaus. Nächstes Treffen ist am Mittwoch, 20. Juni, um 18 Uhr im Franz-Stock-Haus in Elleringhausen, bevor es am Montag, 2. Juli, um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Elpe weitergeht. Ein Termin findet in Gevelinghausen statt - am Dienstag, 10. Juli, um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftsraum.

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