„Die Geister die ich rief“

MJO und Philharmonie Südwestfalen geben sich in der Konzerthalle Olsberg die Ehre

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Das Märkische Jugendsinfonieorchester spielt unter der Leitung von Dirigent Thomas Grote. 

Olsberg. Wie Musik Geschichten zum Leben erweckt und einzelne Instrumente Bilder im Kopf entstehen lassen, demonstrieren das Märkische Jugendsinfonieorchester und die Philharmonie Südwestfalen in ihrem gemeinsamen Konzert am Samstag, 19. Januar, um 19 Uhr in der Konzerthalle Olsberg.

Das MJO feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Nach ihren erfolgreichen Auftritten beim Neujahrskonzert in Plettenberg und beim Familienkonzert in Werdohl unter Leitung von Dirigent Thomas Grote ist das MJO bereit, sich mit den Profis der Philharmonie Südwestfalen zu messen.

Eintritt kostet 20 Euro

Mit der Philharmonie Südwestfalen verbindet das MJO seit 2014 eine Patenschaft. Zum großen gemeinsamen Jubiläumskonzert in Olsberg sind noch Karten erhältlich. Besonderes Highlight und Mottogeberin der Jubiläumskonzerte „Die Geister, die ich rief“ ist die meisterhafte musikalische Interpretation von Goethes Ballade im Scherzo „Der Zauberlehrling - L’Apprenti Sorcier“ von Paul Dukas. Um das junge Publikum an klassische Musik heranzuführen, stellt Moderator Michael Forster gekonnt die Ballade und die musikalische Umsetzung direkt gegeneinander und erklärt ganz nebenbei die Instrumentierung. Wer beim Zuhören die Augen schließt, sieht förmlich das Wasser fließen, die Besen tanzen und den Zauberlehrling verzweifeln.

Zu den Symphonischen Dichtungen gehört auch der unheimliche Totentanz „Danse macabre“ von Camille Saint-Saëns (1835-1921). Zwölf Glockenschläge kündigen Mitternacht an und der Tod stimmt seine Geige. Die Toten steigen aus den Gräbern und beginnen ihren infernalischen Reigen. Nach all den magisch-unheimlichen Klängen findet das große Orchester einen heiter-versöhnlichen Ausklang mit der Rosenkavalier-Suite von Richard Strauß.

Eintritt: 20 Euro, ermäßigt: 9 Euro. Vorverkaufsstellen: „Olsberg-Touristik“, Ruhrstraße 32, Olsberg, Tel. 0 29 62/9 73 70 und im Internet unter www.proticket.de

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