Pritschen und Baggern

Auf 100 Kubikmetern Sand können Beachvolleyballer jetzt in Helmeringhausen aktiv werden. Die Spieler bei der Eröffnungsfeier waren mit dem neuen Platz zufrieden.

1360 Stunden lang hat Helmeringhausen auf diesen Moment gewartet. So viele ehrenamtliche Arbeitsstunden stecken in dem neuen Beachvolleyballplatz, den Ortsvorsteher Rudolf Hillebrand am Samstag eröffnet hat.

"Im Herbst 2006 haben die Jugendlichen zum ersten Mal den Wunsch nach dieser Anlage geäußert", erinnert sich Rudolf Hillebrand. Zunächst drohte das Projekt, am fehlenden Geld zu scheitern. Immerhin rund 6500 Euro habe der Platz nun gekostet, rechnet der Ortsvorsteher vor.

Ihn zu bauen, sei nur möglich gewesen, dank der Unterstützung der Stadt Olsberg, dank vieler Sponsoren, der örtlichen Vereine und rund 30 ehrenamtlicher Helfer. Die Stadt zahlte einen Zuschuss von 3000 Euro. "Die Aktivitäten in unseren Dörfern sind uns wichtig", sagte der stellvertretende Bürgermeister Werner Menke. "Bei besonderen Vorhaben wie diesem helfen wir natürlich."

Der Aufwand beim Bau war groß. Zuerst wurde die gesamte Fläche des Platzes einen Meter tief ausgehoben und eine Drainage verlegt. Darauf wurden 115 Kubikmeter Schotter, eine Filterschicht und schließlich 100 Kubikmeter Sand gefüllt — ein Spezialsand für Beachvolleyballplätze, den es nicht in jedem Baumarkt gibt.

Der Einsatz der Helmeringhäuser hat sich gelohnt. Die Sportler waren bei den ersten Testspielen sehr zufrieden. Dass sie nicht mehr bis nach Brilon fahren müssen, um Beachvolleyball zu spielen, freute die meisten. Einer bescheinigte dem neuen Platz sogar "Profiqualität".

Ortsvorsteher Hillebrand beendete seine Eröffnungsrede mit einer Einladung an alle sportlich Aktiven. Der neue Beachvolleyballplatz soll ein Ort der Begegnung werden. "Dies ist ein öffentlicher Platz. Gäste sind in Helmeringhausen jederzeit willkommen."

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