Radweg verbindet

Der Benutzung des neuen Radwegs steht nichts mehr im Weg: Wolfgang Fischer, Thomas Rensing, die Ortsvorsteher von Assinghausen und Wiemeringhausen sowie Ratsvertreter beider Dörfer zerschnitten das Band gemeinsam.

Er soll nicht nur eine Verbindung zweier beliebiger Ortschaften sein, der neue Radweg zwischen Wiemeringhausen und Assinghausen. Vielmehr soll er zwei Gemeinden, die schon viel teilen, noch näher zusammenbringen. Am vergangenen Freitag wurde der Radweg offiziell eingeweiht.

Genau 1750 Meter braucht ein Radfahrer von einem Ende des Weges zum anderen. Dabei hat er in der Breite 2,25 Meter Platz. Auf einem Teilstück ist der Weg sogar drei Meter breit - so kann er als Wirtschaftsweg genutzt werden. Die Baukosten, inklusive des Grunderwerbs, liegen bei 400.000 Euro, finanziert vom Bund. Im Jahr 2002 ging der erste Antrag der Stadt beim Landesbetrieb Straßen NRW ein - zehn Jahre später wurde der Plan in die Tat umgesetzt.

Allerdings habe nicht die Planung an sich so viel Zeit in Anspruch genommen, wie Thomas Rensing von Straßen NRW betonte. Die Priorisierungsliste schreibe vor, welche Radwege dringender gebraucht werden und Vorrang haben. Die Rodung zwischen Assinghausen und Wiemeringhausen begann schließlich Ende Februar diesen Jahres. Die Baumaßnahme selbst startete am 26. März. Seitdem wartete der Radweg darauf, befahren und belaufen zu werden.

"Viele gemeinsame Vereine"

Das geschah schon vor der offiziellen Eröffnung - Radfahrer und Fußgänger nutzen den neuen Radweg gut. Kein Wunder, denn die Orte haben eine enge Beziehung: "Beide Dörfer haben viele gemeinsame Vereine. Außerdem gehen die Assinghauser Kinder in die Grundschule nach Wiemeringhausen", erklärte Bürgermeister Wolfgang Fischer.

Die enge Bindung zeigte auch die offizielle Einweihung: Bürgermeister Wolfgang Fischer, die beiden Ortsvorsteher - Ingo Hanfland für Assinghausen und Talat Durguter für Wiemeringhausen - sowie Thomas Rensing und einige Ratsvetreter schnitten das schwarz-rot-goldene Band gemeinsam durch.

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