Reuter ehrt Engagement von Bürgern und Vereinen

Die Vertreter der Bruchhauser Vereine TuS Germania, Förderverein und SGV-Jugend freuten sich über die Anerkennung durch Bürgermeister Elmar Reuter. Foto: Kristin Sens

Neujahrsempfang der Stadt Olsberg — Positiver Blick nach vorn

Olsberg. (kris)

Für ihr besonderes Engagement hat Bürgermeister Elmar Reuter Bürgerinnen und Bürger der Stadt Olsberg beim diesjährigen Neujahrsempfang ausgezeichnet.Damit folge er dem Leitgedanken des Freiherrn vom Stein, wie es der Bürgermeister in seiner Ansprache erklärte. Dieser hatte vor rund 200 Jahren als Oberpräsident von Westfalen die kommunale Selbstverwaltung der Städte und Gemeinden gefördert. Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung seiner Visionen war eine "gebildete und selbstbewusste Bürgerschaft". Reuter wies auf die Aktualität dieser Gedanken in der heutigen Gesellschaft hin. Die Gäste des Neujahrsempfangs bezeichnete er als ein repräsentatives Spiegelbild Olsbergs.

Mit den Heiligen Drei Königen und ihren Gaben kam der Bürgermeister auf die kommunalen Finanzen zu sprechen.

Die erstmals nach den Grundsätzen der doppelten Buchführung aufgestellten Bilanzen zeugten von einer "soliden Finanzbasis" der Stadt. Die Aussichten seien gut, bis 2011 ohne Haushaltssicherungskonzept bestehen zu können, die Liquidität sei allerdings knapp bemessen. Ein gutes Zeugnis habe auch die Gemeindeprüfungsanstalt der Kommune ausgestellt.

Ein Thema, um das kaum ein Bürgermeister in seiner Neujahrsansprache herumkommen wird, war natürlich Kyrill. Reuter zeichnete jedoch ein optimistisches Bild. Dank des EU-Solidarfonds würden aller Voraussicht nach alle Schäden an der Infrastruktur beseitigt werden können.

Positive Signale setzten auch die erfolgreichen Bewerbungen als LEADER-Region und für die Regionale 2013. Reuter sprach von einer neuen regionalen Identität und einer deutlicheren Positionierung der Region Südwestfalen.

"Neue regionale Identität"

Stellung bezog der Bürgermeister zu der aktuellen Kinder- und Jugendpolitik. Er verteidigte das neue Kinderbildungsgesetz (KiBiz): "Die Hauptziele dieses Gesetzes, mehr Qualität in der vorschulischen Erziehung der Kinder sowie die Vereinbarkeit von Kindererziehung und Beruf, zu erreichen, müsste doch gelingen."

Die Anfang des Jahres angestoßene "Strategie des aktiven Alterns" sei, so Reuter, mit der Gründung eines Arbeitskreises auf einem guten Weg. Die Zielvorstellung beschrieb Reuter als "ein örtliches Netzwerk von verschiedenen Aktivitäten in der Regie aktiver Senioren und Seniorinnen."

Folgende Einzelpersonen, Vereine und Initiativen aus sechs Orten wurden mit Preisen zwischen 200 und 500 Euro geehrt: Die Dorfgemeinschaft Antfeld für die Erneuerung des Dorfplatzes, die Jugendfeuerwehr Brunskappel für ihre Arbeiten auf dem Gelände des Kinderspielplatzes, TuS Germania, Förderverein und SGV-Jugend in Bruchhausen für die Planung und Errichtung einer Skateanlage, kfd Elpe für Anlage und Pflege von Beeten, der Ortsheimatpfleger mit seinen Helfern für die Errichtung eines Dorfbrunnens in Elpe, Ernst Menke mit seiner Gruppe für Planung und Bau eines Wartehäuschens in Olsberg, Klaus Sellmann und Josef Meier aus Wiemeringhausen für die Pflege von Bänken, beziehungsweise dem Sammeln von Schrott und Altmetall.

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