Start für neue Gemeinde

Sie setzen sich dafür ein, die neue Gemeinde zum Klingen zu bringen: der zehnköpfige Bevollmächtigtenausschuss, die beiden Pfarrer, die Vikare und der Superintendent des Arnsberger Kirchenkreises. Foto: Christine Müthing

Die Geburtsstunde der Evangelischen Auferstehungskirchengemeinde Olsberg-Bestwig schlug beim Pfingstfest, dem Geburtstag der Kirche. In einem feierlichen Gottesdienst in der vollbesetzten Martin-Luther-Kirche Olsberg, begleitet vom Posaunenchor, wurde aus den ehemaligen Evangelischen Kirchengemeinden Bestwig, Olsberg und Ramsbeck-Andreasberg eine neue, große Gemeinde.

Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer überbrachte auch im Namen seines Bestwiger Amtskollegen Ralf Péus herzliche Glückwünsche. Er versprach, auch in Zukunft die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der neuen Gemeinde fortzusetzen.

Pfarrer Richard Steilmann von der Katholischen Gemeinde St. Martin und Leiter des pastoralen Raums Bigge-Olsberg, berichtete aus eigener Erfahrung von den Schwierigkeiten und Chancen von Gemeindezusammenschlüssen. Er schenkte den beiden Pfarrern der neuen Gemeinde, Burkhard Krieger und Bodo Meier, eine Klangschale: "Eine Klangschale ist nach oben offen. Sie müssen sich auch für die neue Situation öffnen, denn nur so kann es gelingen, die Gemeinde zum Klingen zu bringen."

"Sturm ist ein Zeichen des Heiligen Geistes"

Irmtraud Conzelmann aus Meschede, die in der Gemeinde als Organistin tätig ist, verglich in ihrem humorvollen Gedicht "Aus drei mach eins" den Gemeindezusammenschluss mit der Dreifaltigkeit.

"Die Kirchen durchleben aktuell stürmische Zeiten. Doch das ist vielleicht nicht schlimm, denn für die Kirche ist der Sturm ein Zeichen des Heiligen Geistes", sagte der Katholische Pfarrer Günter Eickelmann, Leiter des pastoralen Raums Meschede-Bestwig, in seinem Grußwort.

Im Anschluss nutzten viele Gemeindemitglieder und zahlreiche Gäste die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss auszutauschen und besser kennenzulernen. Gegen Abend gab es eine Rundreise per Bus zu den Kirchen der anderen Orte. Siedlinghausen stellte sich mithilfe eines Ratespiels vor. In Ramsbeck ließen die Besucher das Gotteshaus bei Orgelmusik auf sich wirken und in Bestwig gab es eine Kirchenführung.

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