Vulkane und Erze sind das Thema einer Rundwanderung

Szenarien alter Zeiten

Höhepunkt der Wanderung am „Tag des Geotopes“ ist die „Befahrung“ in den Philippstollen im Eisenberg.

„Vulkane und Erze im Raum Brilon und Olsberg“ bilden den thematischen Schwerpunkt einer Rundwanderung, die der Rothaarsteigverein und der Heimatbund der Stadt Olsberg mit Unterstützung des Geologischen Dienstes Nordrhein Westfalen am Sonntag, 15. September, im Rahmen des „Tag des Geotopes“ anbieten. Für naturwissenschaftlich interessierte Wanderer geht es rund um den Eisenberg zwischen Brilon und Olsberg. Höhepunkt der Wanderung ist die „Befahrung“ in den Philippstollen im Eisenberg.

Vom Forstenberg bis zum Eisenberg haben sich Vulkangesteine erhalten. Zahlreiche Felsklippen dokumentieren Szenarien aus der Zeit der Entstehung dieser Vulkangesteine vor etwa 375 Millionen Jahren. Die Vulkangesteine bergen Erze, die über einen langen Zeitraum abgebaut wurden. Im Rahmen dieser Wanderung wird erläutert, wo und warum es im Raum Brilon/Olsberg Vulkan- und Erzgesteine gibt, wie diese entstanden sind und wie sie abgebaut wurden.

Vorbei an Zeugen aus Bergwerkszeiten erwandern sich die Besucher die Gegend um die Erzlagerstätte. Seit einigen Jahren ist der Philippstollen am Eisenberg als Besucherstollen für die Öffentlichkeit zugänglich. 1000 Meter tief im Berg liegen die ehemaligen Abbaubereiche aus dem vergangenen Jahrhundert. Der Besucher erfährt, welche Eisenerze es in dieser Region gibt, wie die Vorkommen erschlossen wurden und unter welchen schwierigen Bedingungen das Erz aus den Stollen zutage gefördert wurde. Treffpunkt am 15. September, 10 Uhr, ist der Parkplatz am „Waldhotel Restaurant Schinkenwirt“, Eisenberg 2, in Olsberg. Die Wanderung dauert rund zweieinhalb Stunden (etwa acht Kilometer). Die Befahrung im Bergwerk dauert rund eine Stunde. Die Wanderung ist kostenfrei, für die Befahrung im Bergwerk werden 3 Euro für Erwachsene, 1 Euro für Kinder genommen. Die Veranstaltung wird als Rundwanderung mit Informationen zum Rothaarsteig und einer Bergwerksbesichtigung durchgeführt. Es sind Höhenunterschiede von 150 Metern zu bewältigen, daher wird festes Schuhwerk empfohlen ebenso wie der Witterung angepasste Kleidung und Rucksackverpflegung. Bei Regenwetter wird eine Befahrung des Besucherbergwerkes durchgeführt. Die Gruppengröße beträgt maximal 30 Personen. Für den Besuch im Bergwerk sollte ein warmer Pullover mitgebracht werden.

Informationen zu weiteren Veranstaltungen im Rahmen des „Tags des Geotops“ gibt es unter www.gd.nrw.de/a_v13tdg.htm

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