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Torsten Schubert wird nach Schießpausen König

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Von: Jörg Leske

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Die Schützenbruderschaft in Assinghausen feierte ihr neues Königspaar Torsten und Simone Schubert. © Jörg Leske

Assinghausen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten einen neuen König zu finden, setzte sich Torsten Schubert in Assinghausen gegen seinen Mitbewerber Martin Tüllmann durch und holte den Aar mit dem 171. Schuss aus dem Kugelfang. Zu seiner Königin erkor der 50-jährige Programmierer seine Ehefrau Simone Schubert.

Die beiden lernten sich vor zehn Jahren unter der Vogelstange kennen und sind im „Asker Karnevalsverein“ aktiv. König Torsten Schubert zeigt im Karneval beim Assinghauser Männerballett sein Talent.

Die Krone schoss Hauptmann Stephan Busch, Michael Hanfland nahm das Zepter mit nach Hause und den Reichsapfel sicherte sich Volker Essfeld.

In den zwischenzeitlich längeren Schießpausen mangels Königsanwärtern nahmen sogar die Musiker des Musikvereins Hoppecke das Gewehr in die Hand, obwohl der Schießmeister dem Vogel nur noch zehn Schuss gab. Der Hauptmann der St.-Liborius-Schützenbruderschaft Stephan Busch mahnte die Schützen zur Teilnahme: „Ohne König ist es kein Schützenfest, es lebt schließlich davon.“

Entgegen eines Druckfehlers im Vorbericht erfreut sich die Jubelkönigin Ursula Hanfland, geborene Weißing, bester Gesundheit. Sie feierte vor 50 Jahren an der Seite von Gerhard Hanfland die Regentschaft der Schützenbruderschaft.

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