Trauer um Niggemann

Josef Niggemann, Ehrenbürgermeister der Stadt Olsberg, wurde 87 Jahre alt.

Er galt als energischer Sachverwalter der Bürger und ihrer Anliegen. Josef Niggemann ließ sich dabei auch von Hindernissen nicht beeindrucken. Sein Credo: "Wir müssen da eine Lösung suchen." Am Samstag verstarb der Ehrenbürgermeister der Stadt Olsberg im Alter von 87 Jahren.

23 Jahre lang war Josef Niggemann Bürgermeister in seiner Wahlheimat: seit dem 25. November 1969 für Bigge. Im Anschluss, seit dem 23. Mai 1975 war er der erste Bürgermeister der Doppelstadt Olsberg-Bigge, bis er im September 1992 altersbedingt seinen Rücktritt verkündete. In jenem Jahr wurde der gebürtige Lüdgenederner vom Rat der Stadt Olsberg einstimmig zum Ehrenbürgermeister ernannt. Der ehemalige Leiter der Realschule, an dessen Aufbau er mitwirkte, "hat sich für unsere Stadt und Region verdient gemacht", sagte Bürgermeister Elmar Reuter in seinem Nachruf. So war Niggemann ebenso Mitglied des Kreistages, des Kreisausschussses sowie verschiedener Fachausschüsse und Gesellschaften.

Ferner habe der sportbegeisterte Politiker — seine Leidenschaft galt besonders dem Fußball — stets junge Leute in Politik und Verwaltung gefördert. "Auch mich hat er damals sehr unterstützt", erinnert sich Elmar Reuter. "Mir persönlich war Josef Niggemann zu einem väterlichen Freund geworden", sagt auch Karl Metten, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters.

In den letzten Jahren hat dem ehemaligen Stadtoberhaupt vor allem die Entstehung einer Seniorenanlage in Olsberg am Herzen gelegen. Niggemann gilt als einer der Motoren für das Erikaneum. Auch die Städtepartnerschaften waren ihm wichtig.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare