Suizidabsichten geäußert

Glückliches Ende einer Vermisstensuche: 17-Jährige in Gleisbett aufgegriffen

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Die Polizei sucht in Olsberg nach einer vermissten 17-Jährigen. (Symbolfoto)

Meschede/Olsberg - Im Sauerland lief am Freitag eine Vermisstensuche: Eine 17-Jährige war aus dem Krankenhaus geflüchtet. Laut Polizei hatte sie Suizidabsichten geäußert. Die junge Frau wurde aber gesund aufgegriffen.

Update 10.38 Uhr: Gute Nachrichten aus Bigge: Bei der in einem Gleisbett aufgegriffenen Person handelt es sich nach Polizeiangaben um die vermisste 17-Jährige. "Sie wird durch Polizeikräfte betreut", heißt es auf Twitter. 

Die Polizei wird ihren Einsatz nun nach eigenen Angaben beenden. Der Zugverkehr, der zeitweise unterbrochen war, wird wieder freigegeben. "Vielen Dank für die Unterstützung", twittert die Polizei. 

Vermisstensuche in Olsberg: Zeugen sehen Person in Gleisbett

Update, 10.33 Uhr: Möglicherweise hat die Polizei die Vermisste gefunden. "In einem Gleisbett nahe des Stausees wurde durch Zeugen eine Person gesehen", meldet die Polizei auf Twitter. Die Zeugen hätten die Person von den Gleisen geholt und gesichert.

"Die Polizei ist unterwegs. Ob es sich bei der Person um die gesuchte 17-Jährige handelt wird jetzt überprüft", teilt die Polizei mit.

Vermisstensuche in Olsberg: So lautete die Ursprungsmeldung

Die Polizei berichtete am Freitagmorgen auf ihrem Twitter-Kanal über den Fall. Demnach sei die 17-Jährige aus dem Krankenhaus in Meschede geflüchtet. Die Jugendliche habe Suizidabsichten geäußert. 

Zwischenzeitlich wurde die junge Frau in Olsberg am Bahnhof gesehen, von wo sie barfuß in Richtung Bigge gelaufen sei. Die letzte Sichtung der 17-Jährigen erfolgte laut Polizei gegen 9.50 Uhr im Bereich des Schwimmbads in Bigge. 

Die Jugendliche soll schwarz gekleidet sein und lange, glatte, dunkle Haare haben. Zudem soll sie ohne Schuhe unterwegs sein. Hinweise sollen an den Polizeinotruf 110 gerichtet werden. 

Hinweis der Redaktion 

Wir berichten in der Regel nicht über Suizide oder -versuche, weil leider durch die Berichterstattung die Nachahmerquote erhöht wird. Wir machen eine Ausnahme, wenn viele Menschen betroffen sind wie z.B. in diesem Fall durch den Zeugenaufruf. Wenn Sie sich selbst in einer Krisensituation befinden, suchen Sie sich bitte Hilfe, z.B, bei der Telefonseelsorge (Tel. 0800-1110111).

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