Drei 125malige Spender und ein „Hunderter“ geehrt

Wertvolles Blut schenken

Die zur Ehrung erschienenen treuen Blutspender aus dem Stadtgebiet Olsberg.

Derzeit läuft die Kampagne „50.000 neue Blutspender in 200 Tagen“, um Erstspender zu werben.

Hintergrund: Im Jahr 2012 gingen im Gebiet des Blutspendedienstes West die Zahl der Menschen, die zum ersten Mal Blut spendeten, um zwölf Prozent zurück. Wenn auch der Altkreis Brilon in dieser Statistik eine Ausnahme ist, der DRK Kreisverband Brilon war die einzige Region mit steigenden Spenderzahlen, ist man auch hier auf jeden neuen Spender angewiesen. Neben der Suche nach Erstspendern ist dem Roten Kreuz die Ehrung der treuen Blutspender besonders wichtig.

Darum hatte die Rotkreuzgemeinschaft Olsberg die Spender, die mehr als 50 Mal ihr Blut gespendet haben, zu einer Feierstunde eingeladen. DRK-Geschäftsführer Thomas Rüther und Rotkreuzleiter Karl-Heinz Ruppert nahmen die Ehrungen vor. Neben acht „Fünfzigern“ und vier „Fünfundsiebzigern“ wurde Rainer Wiegelmann aus Bruchhausen für die 100. Blutspende geehrt. Besonderen Dank galt den drei 125maligen Spendern Ludger Rüther aus Bruchhausen, Gerhard Kieseheuer, Bigge und Gerhard Lenze, Olsberg.

Experten in den Transfusionszentren schätzen, dass 80 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen einmal im Leben eine Bluttransfusion benötigen. Rüther: „Bei dieser Zahl könnte man den Schluss folgern, dass auch 80 Prozent der Bevölkerung Blut spenden sollten. Das ist leider nicht so. Darum bedanken wir uns besonders herzlich bei allen treuen Blutspendern, die regelmäßig drei bis vier Mal im Jahr zur Blutspende kommen.“

Selbstverständlichkeit zu helfen

Albert Richard Canisius gehört zu denjenigen, die selbst schon mal auf diese Hilfe angewiesen waren. „Seit vielen Jahren spende ich und hoffe, so einen Teil der Hilfe, die mir nach meinem Unfall zuteil wurde, zurückgeben zu können.“

Warum sind die Sauerländer so eifrige Blutspender? Diese Fragen beantworteten die drei 125maligen Blutspender schnell: „Weil Sauerländer Menschen sind, für die es eine Selbstverständlichkeit ist, anderen zu helfen. So manches Mal haben wir nach der Blutspende in geselliger Runde viel Spaß gehabt. Die Blutspendetermine sind fester Bestandteil unseres Kalenders. Wir spenden weiter, solange wir können.“

Das Höchstalter für Blutspender liegt bei 72 Jahren, bei guter Gesundheit und mit Einwilligung des Arztes kann auch länger gespendet werden.

Für 50maliges Spenden wurden geehrt: Hans-Jürgen Mansfeld, Bigge; Markus Fresen, Bruchhausen; Marianne Hütte, Elpe; Christoph Körner, Peter Newiger, Brunskappel; 75 Mal spendeten; Hartmut Behle, Bruchhausen; Manfred Brandenburg, Antfeld; Albert-Richard Canisius, Nuttlar; Friedel Hütte, Elpe; Der 100malige Spender ist: Rainer Wiegelmann, Bruchhausen Eine besondere Ehrung für die 125igste Spende erhielten: Gerhard Kieseheuer, Bigge; Gerhard Lenze, Olsberg, Ludger Rüther, Bruchhausen.

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