Olsberger Jahrbuch erhältlich

Zwischen Historie und Aktualität: Pandemie beherrscht „Strunzerdaal“-Chronik nur bedingt

„Endlich!“: Ines Beschorner von Satz und Druck Kemmerling überreicht Redaktionsleiter Willi Häger den frisch gedruckten „Strunzerdaal“.
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„Endlich!“: Ines Beschorner von Satz und Druck Kemmerling überreicht Redaktionsleiter Willi Häger den frisch gedruckten „Strunzerdaal“.

 Was für ein Jahr – für jedermann und für jede Stadt. Sicher bekommt Corona darum seinen Platz im Jahrbuch „Strunzerdaal“, das jetzt druckfrisch für Olsberg und seine Dörfer in allen Verkaufsstellen auf reichlich Abnehmer wartet. „Unserem Arbeitskreis ist es auch in dieser Pandemiezeit gelungen, ein Jahrbuch zu erstellen, das Historie und Aktualität aus unserem Stadtgebiet zu einer interessanten Lektüre für alle Generationen vereint“, freut sich Hans-Dieter Frigger, Vorsitzender des Heimatbundes Olsberg.

Olsberg - Die Jahreschronik ist in ihrer 39. Ausgabe wieder ein bunter Strauß voller Informationen über das Strunzerdaal geworden. „Auch wenn das Coronavirus seine Spuren durchgehend hinterlassen hat, gab es doch auch noch genügend anderes Wissenswertes über Olsberg und seine Dörfer zu berichten“, ist Arbeitskreisleiter Willi Häger sicher. Allen voran kommen in diesem besonderen Jahr 2020 die Bildungseinrichtungen der Stadt zu Wort. Arbeitskreis-Mitarbeiter Egon Specht betont: „So können die Schulleiter einem größeren Publikum berichten, was dort im Jahresverlauf so geschehen ist und wie sie mit den sich ständig veränderten Einschränkungen umgegangen bzw. klargekommen sind.“

Artikel sollen nicht zu langatmig sein

Darüberhinaus seien auch in diesem Jahr interessante Informationen über historische Dinge und Ereignisse zusammengetragen worden, die „gerade auch die jüngeren Leserinnen und Leser interessieren könnten“, unterstreicht Egon Specht. Und: Natürlich wurde wieder darauf geachtet, dass die Artikel nicht zu langatmig sind, sondern jeweils in überschaubarem und gut bebilderten Umfang, sodass das Lesen nicht zur starken Konzentrationsübung oder gar Tortur wird, sondern zu einer freudigen Beschäftigung.“

Dass sich der Strunzerdaal in diesem außergewöhnlichen Jahr aber auch der mit Covid19 verbundenen redaktionellen Herausforderung gestellt hat, werde gleich auf den ersten Seiten in einem Rückblick auf den Verlauf der Pandemie 2020 deutlich, hebt Jochen Droste, ebenfalls Autor und Lektor im Strunzerdaal-Arbeitskreis, hervor.

„Schließlich versteht sich die Jahresschrift des Olsberger Heimatbunds auch als Geschichtsgedächtnis für die spätere Zeit und ihre Leser. Deshalb auch endet der Strunzerdaal mit der aktualisierten jüngeren Entwicklung dieser Menschheitskrise in Deutschland“, beschreibt er, wie das Virus Anfang und Ende des Buches verbindet. Hoffentlich nur in diesem Jahr.

Wald bekommt „neues Gesicht“

„Für mich ist wichtig, dass wir über den Neuaufbau unseres Waldes berichten“, bezieht sich Willi Häger auf eine weitere ökologische Krise durch Trockenheit und Borkenkäfer. Er blickt dabei aber unbedingt positiv in die Zukunft: „Die Bilder stimmen erst mal nachdenklich. Aber: Der Wald stirbt nicht, er bekommt ein neues Gesicht!“ Natur steht im Strunzerdaal 2020 ganz oben. Der Kneipp-Erlebnispark ist fertiggestellt, viele Fotos und ein erster Rundgang beleuchten diesen neuen Naherholungsort. Mit ihren Lesern wandern die Strunzerdaal-Autoren zum Olsberg und gehen kneippen. Mystische alte Bäume finden in der Chronik ebenso ihren Platz wie der Seelenort Philippstollen und der Bernhardpass zwischen Elpe und Brunskappel.

Weitere Themen: die Demonstration für den Erhalt eines Gebäudes der Grundschule Bigge, das Ende des Zweiten Weltkrieges in einigen Dörfern, der Bergbau im Elpetal. Und im pastoralen Bereich geht die Kirche „to go“ neue Wege, und es wird an den Besuch des Bischofs von Galen in Gevelinghausen erinnert.

Besondere Aktionen und Auftritte der Musikvereine Olsberg und Antfeld, Schützenfest im Corona-Jahr, ein neuer alter Bürgermeister und Pfarrer Kneipp „auf Abstand“ im neuen Kurpark sind nur einige von vielen weitere Themen im Jahresband. „Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen, denn auch Humor kommt vor, in schwieriger Zeit“, resümiert Willi Häger.

Verkaufsstellen

Der „Strunzerdaal“ ist für 12 Euro bei folgenden bekannten Verkaufsstellen erhältlich: Antfeld: Willi Häger, Assinghausen: Lebensmittelmarkt Birkhölzer, Bigge: Gasthof Canisius, Brunskappel: Günter Körner, Elpe/Heinrichsdorf: Paul Wiegelmann, Südtiroler Backhaus Gevelinghausen: Bernhard Vorderwülbecke, Wiemeringhausen: Volksbank Sauerland; Olsberg: Apotheke am Markt, Liese im HIT-Markt, Sparkasse Hochsauerland (Hauptstraße und Bahnhofstraße), Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten, Volksbank Sauerland. Wulmeringhausen, Elleringhausen, Helmeringhausen und Bruchhausen: bitte die Verkaufsstellen in anderen Ortschaften kontaktieren.

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