Jeden Samstag eine andere Sichtweise

"Respekt"-Kampagne: Das sagen der Josefsheim-Sprecher und ein Fahrlehrer

Kreis Olpe/Hochsauerland. Der SauerlandKurier und der Bundesverband deutscher Anzeigenblätter (BVDA) stellen das Wort "Respekt" im Jahr 2019 in den Mittelpunkt. In einer gemeinsamen Kampagne präsentieren wir unseren Lesern jede Woche eine andere Sichtweise.

Respekt vor den „Helden des Alltags“

Respekt habe ich vor den „Helden des Alltags“, die durch kleine Taten und Worte dazu beitragen, dass Menschen achtsam miteinander umgehen. Zum Beispiel vor dem Schüler, der der älteren Dame die schweren Einkaufstaschen vom Bus zur Haustür trägt. Oder vor der Kollegin, die trotz des Stresses im Job Zeit für ein freundliches Wort hat. Vor den Menschen, die sich ehrenamtlich für andere engagieren und dafür keine öffentliche Aufmerksamkeit erwarten. Und natürlich – als Vater von vier Kindern – vor allen Eltern, die ihren Kindern ein liebevolles Zuhause geben. 

Ich bin davon überzeugt, dass es vor allem die Summe all dieser kleinen Dinge ist, die das Miteinander lebenswert und besser machen.

Mario Polzer, Pressesprecher Josefsheim Bigge

„Anfänger erleben Stress auf höchstem Niveau“

Unter Respekt verstehe ich, das Andere am Anderen gut zu finden und dafür Wert zu schätzen. Respekt zu erhalten, ist ein menschliches Grundbedürfnis, Respekt verdient jedes Lebewesen, ganz gleich welchen Alters und welcher Herkunft. Jeder Mensch ist süchtig nach Anerkennung, nach Bestätigung und Bewunderung, nach Respekt. 

In der Fahrschule und in meinem Job als Fahrlehrer werde ich mit den verschiedensten Formen des Respekts oder der Respektlosigkeit konfrontiert, sei es in der Beziehung mit Kollegen oder meinen Fahrschülern und deren Eltern. Jeder Mensch sollte den anderen so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. 

Im Straßenverkehr verlieren Menschen gerne ihren Respekt voreinander, da man sich auf den „eigenen vier Reifen“ sicher und unantastbar fühlt. Hier sollte sich jeder an die eigene Nase fassen und anderen Verkehrsteilnehmern entspannter und respektvoller gegenübertreten. 

Meine persönliche Bitte: Wenn Sie die nächste Fahrschule vor sich haben, denken Sie einmal daran, wie Sie oder Ihre Freunde und Verwandten die ersten Fahrstunden erlebt haben. Hier erleben die Fahranfänger Stress auf höchstem Niveau. 

Michael Koch, Fahrlehrer

„Respekt!“ ist eine Kampagne des SauerlandKurier in Kooperation mit dem Bundesverband deutscher Anzeigenblätter (BVDA). Mit diesen redaktionellen Initiativen berichten die im Verband organisierten Wochenblätter verlagsübergreifend mit eigenem lokalem Fokus über relevante Themen, die Menschen in ganz Deutschland bewegen.

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