Theaterverein Lenne feiert gelungene Premiere

„Aber, aber Herr Pfarrer“

Eine gelungene Premiere ihrer neuen Komödie feierten jetzt die Darsteller des Theatervereins Lenne. Fotos: Florian Birlenbach

Eine gelungene Premieren-aufführung der neuen Komödie feierte jetzt der Theaterverein „Einigkeit“ Lenne. Seit 90 Jahren bringt der Theaterverein nun schon Stücke für Jung und Alt hervor.

Mit „Aber, aber Herr Pfarrer“ über drei Akte von Hans Schimmel zauberten die Darsteller zum Jubiläum wieder eine Komödie auf die Bühne.

Die „Jubilare“ durften sich über eine gut besuchte Vorstellung freuen, in der es um folgende Handlung ging: Ein Obdachloser namens Freddie Schwarz (Sebastian Rickert) vermutet nach langer Observation des Pfarrhauses dort einen gemütlichen Platz zum Verweilen. Jedoch wird er von der Pfarrhaushälterin Mathilde Faust (Renate Rickert) und dem Küster Ottfried Krümel (Jürgen Rickert) entdeckt und muss in die Rolle des neu angekommenen Pfarrers schlüpfen, da er sonst wegen Einbruchs ins Gefängnis müsste.

Zu allem Übel schaut sein Freund Atze (Jonas Droste) vorbei und hilft ihm, sich richtig in seine Rolle als Pfarrer der Gemeinde zu integrieren. Außerdem stehen die Wahlen vor der Tür, weshalb sich der Bankdirektor Bernhard Mauschel (Stefan Wiese) und Valentine Fiebich (Petra Gerbe) um die Unterstützung des Pfarrers bemühen. Dazu stirbt der Mann von Josefine Maurer (Sigrid Kersting), und Dorothea Kruse (Christiane Schauerte) sucht einen Mann, um nicht als alte Jungfer zu sterben. Durch all diese Probleme und die überzeugende Leistung der Darsteller durften sich die Zuschauer über ein unterhaltsames, lustiges Stück freuen.

Nach der Vorstellung wurde allen Helferinnen und Helfern gedankt und verschiedene Mitglieder des Vereins bekamen ein Präsent für ihre langjährige Treue und ihr Engagement für den Verein: für 30 Jahre Spieler und Spielleiter Stefan Wiese, für 30 Jahre Spielerin Sigrid Kersting, für 30 Jahre Bühnenbauer Peter Mues, für 40 Jahre Monika Rickert, für 50 Jahre Hugo Rickert und Josef Wiese sowie für 50 Jahre Souffleur Ulrich Steinmetz.

Wer herzhaft lachen möchte, sollte sich die weiteren Aufführungen am Samstag, 31. Januar, um 19 Uhr und am 1. Februar um 16.30 Uhr nicht entgehen lassen.

Weitere Bilder unter www.sauerlandkurier.de (Von Florian Birlenbach, schmallenberg@sauerlandkurier.de)

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