Pfarrer Heinz Reperich in Wormbach beerdigt

Abschied genommen

Heinz Reperich (=).

Die Gläubigen in den Gemeinden des Pastoralverbundes Dorlar-Wormbach haben Abschied genommen von ihrem verstorbenen Pfarrer i.R. Heinz Reperich.

Am vergangenen Freitag fanden sich mehrere hundert Gläubige aus dem Kirchspiel Wormbach, den Gemeinden Arpe und Berghausen sowie den übrigen Gemeinden des Pastoralverbundes, aus Altenilpe, Bracht und Dorlar in und um die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Wormbach zum Seelenamt und der anschließenden Beisetzung für ihren verstorbenen „Pastor Reperich“ ein.

32 Jahre lang hatte Pfarrer Heinz Reperich i.R. als Priester mit einprägsamen Worten in Gottesdiensten, Andachten und Begegnungen Gottes Reich verkündet. Gerade in der Krankheit war sein Glaube ihm ein fester Halt und anderen ein kostbares Glaubenszeugnis. Und nun galten die Worte und Erinnerungen ihm.

Pfarrer Heinz Reperich i.R. war 43 Jahre Priester, ein Mensch der gut zuhören konnte, die besondere Begabung hatte passende Worte zu finden. Zugleich war er ein Mensch mit Ecken und Kanten, man kann sagen typisch sauerländisch. Auch daran wurde erinnert.

Ein einzigartiges Bild bot sich nach dem Seelenamt bei der anschließenden Beisetzung. Unter Führung der zahlreichen Priester, die das Seelenamt mit zelebriert hatten, den Angehörigen und nahen Freunden und Bekannten von Heinz Reperich sowie über 20 Fahnenabordnungen der Vereine aus dem Pastoralen Bereich und hunderten von Gläubigen, Kindern, bewegte sich der Trauerzug von der Friedhofskapelle zur Grabstätte vor dem Glockenturm der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Musikalisch begleitet von den Musikvereinen aus Berghausen und Wormbach/Bracht erfolgte danach die andächtige Beisetzung.

Beim Beerdigungs-Kaffee in der Hawerlandhalle erinnerten sich die Trauergäste in vielen Geschichten und Anekdoten an den Priester und Menschen Heinz Reperich. Und so wird der Hawerländer Sauerländer Heinz Reperich und sein Wirken in den Gemeinden immer in Erinnerung bleiben. Erinnerungen an die Begegnungen und Gespräche, an Taufen, Kommunion, Firmung, Hochzeiten, Beerdigungen, Gemeindearbeit, Walburgawochen, Fahrten, Veranstaltungen, an die Gottesdienste, Predigten, Feiern und Festlichkeiten. Erinnerungen bleiben. Sie sind der Bruder der Hoffnung und Kraftquelle für das Morgen.

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