Abschiedstränen flossen

"Der Weltjugendtag in Sydney ist vorbei und unsere Gruppe hat sich aufgeteilt", schreibt Katharina Hoffe aus Australien. Ein Teil ist am Montag bereits wieder nach Deutschland geflogen, ein anderer Teil ist in Sydney geblieben, um dort die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

"Markus, meine Schwester Juliana und ich haben uns für zehn Tage auf eine Backpacker-Tour aufgemacht: Wir fahren mit dem Bus in Etappen weiter nach Norden und übernachten in Jugendherbergen", schreibt sie weiter. Leider kann sie keine Bilder senden, weil die Internetterminals dieses nicht zulassen.

Weltjugendtag noch spürbar

Der Weltjugendtag sei zwar vorbei aber immer noch spürbar: Denn viele Gruppen aus aller Welt sind noch unterwegs. Der Abschlussgottesdienst mit dem Papst sei natürlich das Highlight gewesen. Katharina Hoffe schreibt in ihrer E-Mail: "Am Samstag Vormittag machte sich unsere Gruppe auf den Weg. Um 10 Uhr stand für uns die Überquerung der Sydney Harbour Bridge an, die nur wegen des Weltjugendtages an diesem Tag gesperrt war. Vor uns lag ein etwa zehn Kilometer langer Pilgerweg, allerdings hatte sich unsere Gruppe schon nach einigen Hundert Metern im Pilgerstrom aufgelöst, so dass jeder seinen eigenen Weg ging.

An der Randwick Pferderennbahn angekommen, haben wir uns direkt einen neuen Übernachtungsplatz gesucht. Denn von unserem Feld aus konnten wir weder den Altar noch die Leinwand sehen. Unser neuer Schlafplatz bescherte uns einen Blick auf eine große Leinwand. Die bessere Sicht brachte aber auch mit sich, dass wir eingekesselt waren von Mexikanern, Amerikanern und Kanadiern. Leider ähnelte die Übernachtung unter freiem Himmel eher einem Wettbewerb "Wer besitzt das schönste und größte Zelt". Wir waren so gut gegen die Kälte geschützt, dass einige Pilger das Morgengebet um 8 Uhr verschliefen. Andere waren mit ihrem Frühstück noch nicht ganz fertig, als der Papst in zwei Metern Entfernung an uns vorbei fuhr. Übersehen wurden wir von ihm allerdings nicht, denn mit Deutschlandflaggen und dem Sprechchor "Grüß Gott Benedikt" haben wir auf uns aufmerksam gemacht."

Nach einer kurzen Nacht verließen Markus, Juliana und Katharina schon um 6 Uhr die Schule um sich auf eine Backpacking-Tour Richtung Norden aufzumachen. Sie haben in den letzten Tagen schon etwa 1200 Kilometer mit dem Bus zurückgelegt und erkunden die einzelnen Orte an der Küste.

Abschiedsträne flossen dann für die Gruppe der Heimkehrer. Und ein Teil der Sauerländer Gruppe macht nach wie vor Sydney unsicher. Am 31. Juli fliegt die Pilgergruppe dann wieder von Sydney über Singapur nach Frankfurt und wird am 1. August mit vielen neuen Eindrücken, Geschichten und Erlebnissen ins Sauerland zurück kehren.

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