130 Motocrosser liefern großartige Show in Gellinghausen

Action beim Berg-Enduro

Beim Prolog ging es für die Teilnehmer über wirklich große Hindernisse. Foto: Florian Birlenbach

130 Motocrosser liefern großartige Show in Gellinghausen.

Mit heulenden Motoren den Berg hinauf, über Kabeltrommeln hinweg oder Sprünge über Hindernisse – das 2. Hohe Lied Berg-Enduro lockte wieder 130 Motocrosser aus ganz Deutschland und mehr als 1.000 Zuschauer auf das Gelände des Skigebietes in Gellinghausen.

„Die Resonanz war wirklich super“, freute sich Frank Hellekes, Mitglied des Orga-Teams und zweiter Vorsitzender des MCC Sauerland, der das Spektakel gemeinsam mit dem MSF Sauerland und der Familie Hellermann (Grundstückseigentümer) ausrichtete. So reisten viele Fahrer bereits am Freitag an und genossen abends zusammen die familiäre „Motocross“-Atmospäre in der Skihütte Hohe Lied.

Nach der Fahrzeugabnahme, Fahrerbesprechung und dem Eintreffen der weiteren Teilnehmer ging es am Samstag zunächst für die Kids auf die Strecke. Hier zeigten die Teilnehmer von neun bis 16 Jahren (bis 125 Kubik) 1,5 Stunden lang ihr Können auf der vereinfachten Erwachsenenstrecke. Die Anfänger drehten ihre Runden auf einem Extraparcours.

In der Mittagspause bewiesen dann die absoluten Motocross-Cracks unter den 110 erwachsenen Teilnehmern Mut und Können beim Prolog. Auf dem Geschicklichkeitsparcours galt es in zwei Durchläufen möglichst fehlerfrei über Hindernisse wie Kabeltrommeln oder Treckerreifen ins Ziel zu gelangen. Bei gleicher Anzahl an Fehlern musste die schnellere Zeit entscheiden. „Hier waren nur elf Fahrer am Start, die sich den Parcours auch wirklich zugetraut haben“, so Hellekes. Der Weltklassefahrer Martin Wilholt demonstrierte, dass er ein absoluter Vollprofi ist und holte sich Platz 1.

Nach der Mittagspause ging die Erwachsenen-Gruppe insgesamt 3,5 Stunden auf die 5 Kilometer lange Strecke, inklusive steiler Liftspur, die von Anfängern aber auch umfahren werden konnte. Auch hier erlebten die zahlreichen Zuschauer wieder Action hautnah an der Strecke und im Fahrerlager.

„Es geht uns um das gemeinsame, sichere Fahren“, betonte Hellekes. Daher gab es keinen Gewinner. Gezählt wurden lediglich die absolvierten Runden – und auch hier war Martin Wilholt, eigens von der Nordseeküste angereist, mit 36 Runden Spitzenreiter.

Anschließend erhielten noch alle 20 Teilnehmer bei den Kindern Pokale, ebenso wie die fünf besten des Prologs.

Bei einer Verlosung gingen zudem wertvolle Preise an die Fahrer, die bei der abendlichen After-Race-Party bis in die Morgenstunden feierten, sich über ein verletzungsfreies Event in familiärer Atmosphäre freuten und bestimmt gerne wiederkommen.

Weitere Bilder der Veranstaltung finden sich ab Mittwoch auf www.sauerlandkurier.de

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