Mehr als 1.000 Besucher beim 3. Hohe Lied Berg-Enduro

Action auf zwei Rädern in Gellinghausen

Die Fahrer zeigten ihr Können beim 3. Berg-Enduro in Gellinghausen. Fotos: Simone Beule
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Die Fahrer zeigten ihr Können beim 3. Berg-Enduro in Gellinghausen.

Gellinghausen. Spektakuläre Action erlebten mehr als 1.000 Zuschauer beim 3. Hohe Lied Berg-Enduro am vergangenen Wochenende auf dem Gelände des Skigebietes in Gellinghausen. Am Start waren wieder knapp 130 Motocrosser aus ganz Deutschland.

Mit heulenden Motoren ging es auf die Piste, den Berg hinauf, durch Schlammbecken oder über Kabeltrommeln und Autos hinweg. „Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Es ist alles wunderbar gelaufen und wir hatten Glück mit dem Wetter“, resümierte Frank Hellekes, Mitglied des Orga-Teams und Vorstandes des MCC Sauerland, der das Event gemeinsam mit dem MSF Sauerland und der Familie Hellermann als Grundstückseigentümer ausrichtete.

Nachdem die Fahrer bereits am Freitag eingetroffen waren, fanden am Samstag die Rennen statt. Zunächst gingen die 15 jugendlichen Teilnehmer an den Start. 1,5 Stunden waren auf der Piste zu absolvieren. Als Lohn gab es einen Pokal für alle Fahrer.

Torsten Mette gewinnt Prolog

Spektakulär wurde es beim Prolog. Dabei standen den Fahrern vom Veranstalter selbst gebaute Hindernisse im Weg. So ging es über Autos, Kabeltrommeln, eine Holzwippe und durch ein acht Meter langes Schlammbecken. Ziel war es, den Parcours mit möglichst wenig Fehlern zu durchfahren. Bei Fehlergleichheit zählte die gemessene Zeit. Sein Motorrad am besten unter Kontrolle hatte Lokalmatador Torsten Mette (MCC Sauerland). Der Bad Fredeburger setzte sich gegen seine Konkurrenz durch und sicherte sich den Sieg.

Nach dem Prolog gingen 110 Starter bei den Erwachsenen auf die Piste beim Enduro Cross Country. Über 3,5 Stunden drehten die Biker ihre Runden auf dem Gelände des Skigebietes Hohe Lied. Dabei konnten die Hindernisse nochmals passiert und die Hill Climbing-Passage erklommen werden. „Man konnte diese anspruchsvollen Elemente aber auch auslassen, denn die Sicherheit geht immer vor“, betonte Hellekes.

Nach der Siegerehrung am Abend durften sich die Fahrer noch über 35 Preise im Wert von 30 bis 100 Euro freuen, die bei einer Tombola über die jeweiligen Startnummern ermittelt wurden. „Das war der perfekte Start für die After-Race-Party – und die ging bis morgens 4 Uhr...“, so Hellekes.

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