Unterstützung für die Armen

Aktionskreis „Hilfe für Menschen in Not“ ruft zu Spenden auf

Bruder Augustinus von den Franziskanern und ein Mitbruder aus Afrika hoffen auf Spenden.
+
Bruder Augustinus von den Franziskanern und ein Mitbruder aus Afrika hoffen auf Spenden.

Seit fast 30 Jahren bemüht sich der Aktionskreis „Hilfe für Menschen in Not“ (Schmallenberg) darum, Hilfsprojekte der Franziskaner, vor allem in Afrika, zu unterstützen. Das Anliegen des Aktionskreises war und ist es, Hilfe für den fernen Nächsten zu leisten.

Schmallenberg - Die Lebenswirklichkeiten der Armen in den Projektgebieten, zum Beispiel in Ruanda, Uganda, Malawi, in Nordostbrasilien und Bolivien oder auf den Philippinen, seien ohnehin nicht zu vergleichen mit denen in Deutschland.

Das werde besonders deutlich bei Katastrophen wie jetzt während der Corona-Pandemie. Für uns seien Händewaschen, Desinfizieren, Abstandhalten, Krankenversicherung und Gesundheitsfürsorge, staatliche Unterstützung wie Kurzarbeiter- oder Arbeitslosengeld selbstverständlich. Anders sei es in den Elendsgebieten der Welt:

„Wie kann man sich zum Beispiel häufig und lange die Hände waschen, wenn es an Wasser für den notwendigen täglichen Bedarf fehlt und außerdem Seife und Desinfektionsmittel unerschwinglich sind? Wie kann man in einer kleinen, engen Hütte den nötigen Abstand halten, von Quarantäne ganz zu schweigen? Wovon kann man die Familie ernähren, wenn man als Tagelöhner ohnehin von der Hand in den Mund lebte und nun die Arbeit weggebrochen ist? Wenn die Schulen geschlossen sind, fehlt es den Kindern nicht nur an Bildungsmöglichkeiten, sondern oft auch an der einzigen Mahlzeit am Tag. Viele Arme fragen sich: ‘Sterbe ich am Virus oder am Hunger?’, denn die Corona-Pandemie entwickelt sich für viele Arme zu einer Hunger-Pandemie“, berichtet der Aktionskreis.

Die Franziskaner versuchen, durch Nahrungsmittelhilfen, gesundheitliche Fürsorge und weitere jeweils notwendige Maßnahmen nicht nur die äußere Not zu lindern, sondern den Armen die Gewissheit zu vermitteln, dass sie nicht vergessen sind, und ihnen Hoffnung zu schenken. In ihren Berichten aus den Projekten in aller Welt stellen sie abschließend immer sinngemäß die Frage: Wie wollen wir in Zukunft auf diesem Planeten leben?

Die Unterstützung, um die uns die Franziskaner für die Armen bitten, soll verwendet werden unter anderem für Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Messgeräte (Thermo- und Oximeter), Medikamente, Vitaminpräparate.

„Mit Ihrer Spende schenken Sie konkrete Hilfe und Hoffnung sowie menschliche Zuwendung für jene, die im Abseits stehen“, so der Aktionskreis.

Spenden: Konto-Nr: Sparkasse Mitten im Sauerland: IBAN: DE52 4645 1012 0026 082313 oder Volksbank Bigge-Lenne: IBAN: DE81 4606 2817 0018 872800, Stichwort jeweils: Corona-Hilfe. Spendenquittungen sind bei voller Adresse möglich. Informationen: Ursula Lingens, Tel. 02972/1789.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare