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In St. Alexander Kirchturm dringt Feuchtigkeit ein

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Die mangelhaft Verfugung des Kirchturms ist das Hauptproblem. Hierdurch dringt Feuchtigkeit ein und sorgt für so genannte Ausblühungen, die durch weiße Flecken sichtbar sind. Foto: Michaela Rickert
Die mangelhaft Verfugung des Kirchturms ist das Hauptproblem. Hierdurch dringt Feuchtigkeit ein und sorgt für so genannte Ausblühungen, die durch weiße Flecken sichtbar sind. Foto: Michaela Rickert

Für viel Aufregung und Wirbel bezüglich des Erscheinungsbildes und der Bauweise hat der Kirchturm der St. Alexanderkirche in der Vergangenheit gesorgt. Vier Jahr ist er nun alt und sorgt jetzt wieder für Aufsehen: In den Kirchturm dringt Feuchtigkeit ein.

Bei starkem Regen zeichnet sich an der Wand zwischen Turm und Verbindungsgang Feuchtigkeit ab. "Direkt nach Auftreten der ersten Probleme hat der Kirchenvorstand in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverband in Meschede und dem Generalvikariat in Paderborn einen Fachanwalt für Baurecht beauftragt", erklärt Pastor Beule. In einem selbstständigen Beweissicherungsverfahren haben die beauftragten Unternehmen die Verantwortung unter sich zu klären versucht. Ein Gutachten kommt zu dem Schluss, dass die Hauptverantwortung bei dem für die Verfugungsarbeiten zuständigen Unternehmen zu suchen ist. "Das Unternehmen hat hier schlechte Arbeit abgeliefert", betont Pastor Beule.

Firma muss Mängel beseitigen

Da die so genannte Gewährungsfrist von fünf Jahren noch nicht abgelaufen ist, entstehen der Kirchengemeinde für die Nachbesserung keine Kosten. Die ausführende Firma ist zur Mängelbeseitigung aufgefordert worden. Die Verhandlungen mit der betreffenden Firma dauern jedoch länger, als zu erwarten war. Sobald hier Klarheit geschaffen ist, werden die Schäden an der Mauerfuge behoben. "Im Moment steht noch nicht fest, ob in diesem Jahr schon die Arbeiten beginnen können", so Pastor Beule.

Es gibt aber auch etwa Positives zu vermelden: in dieser Woche hat das Generalvikariat grünes Licht gegeben für die Außenrenovierung der Pfarrkirche. Diese wird vorraussichtlich in verschiedenen Abschnitten durchgeführt. So sind für dieses Jahr vor allem Arbeiten an der Ostseite sowie das Entfernen der Verfugung an Chor- und Westseite und für das kommende Jahr die Neuverfugung von Chor- und Westseite sowie die komplette Nordfassade geplant. Die Kosten belaufen sich auf rund 580.000 Euro. Die Gemeinde wird einen Eigenanteil von 140.000 Euro leisten müssen. Es wurden schon fleißig Spenden gesammelt, denn auf die Gemeinde kommen noch weitere Kosten zu, da auch noch die Innenrenovierung ansteht. Diese soll direkt nach Abschluss der Außenrenovierung in Angriff genommen werden.

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