Auf Spurensuche im Schmallenberger Gymnasium

Mit allen Sinnen entdecken

Die Facetten des Lebens wurden mit Hilfe verschiedener Objekte anschaulich gemacht.

Auf „Schritt und Tritt“ begegnete man jetzt im Gymnasium Schmallenberg Kunstobjekten in Form von Installationen der Kunstkurse Q1, die sie mit ihren Lehrerinnen zum Thema „Spuren/Lebenslinien“ erarbeiteten.

Für einen Tag verwandelte sich das Schulgebäude in verschiedene Erfahrungsräume, die die jungen Besucher mit allen Sinnen und großem Interesse erforschten.

Schmallenberg.

Die Exponate luden zu unterschiedlichsten Erfahrungen ein: großen Spaß hatten die Schüler im Folien-Labyrinth (als Metapher für den nicht immer geradlinig verlaufenden Lebensweg), echten Thrill gabs im Horror-Aufzug. Eine rätselhafte Schuh-Spur lockte den Betrachter in den selten betretenen Keller. Nachdenklich wurde man vor der Treppe, die nicht zum Ziel der Träume führte, sondern über der zersplitterte Spiegelscherben und ein hörbares Klirr-Geräusch das Zerplatzen eben dieser symbolisierte. Ein Glücksrad und Würfel reflektierten über Schicksal und Zufall von Lebenschancen. Rollenzwänge wurden in Form einer Marionette thematisiert. Mittels unterschiedlichster Materialien (wie Stacheldraht und Nägel), diverser Requisiten und akustischer Elemente entstanden atmosphärisch dichte Räume, die auch traurige Inhalte verarbeiteten, wie Kriegserlebnisse, Trennung oder Verlust. In liebevoll gestalteten Details – in Form von Porträtzeichnungen, Tagebüchern, Briefen – entfalteten sich vor den Augen des Betrachters ganze Lebenswege. Aber auch ein Segelboot nebst maritimen Accessoires suggerierten entspannte Urlaubsmomente. Last but not least wurde der echte Sauerländer im Schützenfest-Kabinett angesprochen.

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