„Gott hat den Fremdling lieb“

Ausstellung in der Pfarrkirche St. Alexander Schmallenberg 

In der Pfarrkirche St. Alexander Schmallenberg ist seit Sonntag die Ausstellung „Gott hat den Fremdling lieb“ zu sehen.

Schmallenberg. In der Pfarrkirche St. Alexander in Schmallenberg wird zurzeit die Ausstellung „Gott hat den Fremdling lieb“ gezeigt.

„Am Thema ‘Migration’ kommt keiner vorbei – es ist eines der großen und herausfordernden Themen des 21. Jahrhunderts. Auch die Bibel weiß um die Schicksale von Menschen auf der Flucht. Sowohl in der Geschichte des erwählten Volkes wie in den Anfängen der christlichen Gemeinden waren Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Die Bibel erzählt davon, dass Gott den Fremden in besonderer Weise nahe ist und die Begegnung mit Fremden zu Segen wird. Auch in der Bibel spiegeln sich Ängste vor Überfremdung und Verlust der eigenen Identität wider. Und bereits in biblischer Zeit waren nicht immer alle Einwanderer so integrationswillig, wie es ich die Einheimischen gewünscht hätten. Insbesondere fremde Religionen konnten als Problem, ja sogar als Bedrohung empfunden werden. Dennoch ist die besondere Rechtsstellung des Fremden und der Schutz der Flüchtlinge auffällig. Das Konzept des „gleichen Rechtes für alle“ zieht sich durch alle Lebensbereiche. Das biblische Konzept der Gastfreundschaft zu leben – Enttäuschungen eingeschlossen – ist bis heute eine Herausforderung“, so die Beschreibung des Hintergrundes zur Ausstellung. Um die biblische Botschaft zu diesem Thema ins Gespräch zu bringen, hat die Österreichische Bibelgesellschaft die Ausstellung „Gott hat den Fremdling lieb“ erarbeitet. Diese will den Besucher mit der bleibend aktuellen biblischen Botschaft konfrontieren, aber auch auf die Bibel neugierig machen. Diese Ausstellung mag dazu beitragen, die Sicht von Fremden unter uns heute, insbesondere von Flüchtlingen und Asylbewerbern, neu zu bedenken. Die Ausstellung seit Sonntag, 10. März, in der Pfarrkirche St. Alexander Schmallenberg für rund vier Wochen zu besichtigen.

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