Bedingungsloser Einsatz

Der Ehrenamtspreis der Stadt Schmallenberg wurde jetzt im Rathaus an fünf Bürger verliehen. Foto: Simone Beule

Der seit dem 25. November 2010 eingeführte Ehrenamtspreis der Stadt Schmallenberg wurde am vergangenen Sonntag im Rathaus durch den Bürgermeister Bernhard Halbe an fünf Bürger der Stadt verliehen. "Der Ehrenamtspreis kann an Personen verliehen werden, die sich in besonderer Weise auf sozialem, sportlichem, kulturellem oder einem anderen Gebiet für die Stadt Schmallenberg verdient gemacht haben", so Halbe in seiner Laudatio.

Die Verdienstmedaille besteht aus Feinsilber und hat einen Durchmesser von vier Zentimetern. Sie zeigt auf der Vorderseite das Stadtwappen. Die Rückseite trägt die Aufschrift "Für Verdienste um die Stadt Schmallenberg". Darunter sind der Name des Empfängers und der Verleihungstag eingraviert, und über die Verleihung ist eine Urkunde gefertigt.

Des Weiteren ist die Auszeichnung auch mit einem Geldbetrag in Höhe von 500 Euro verbunden, den die Ausgezeichneten nach ihren eigenen Vorstellungen an einen oder mehrere Vereine anweisen können.

Den Ehrenamtspreis der Stadt erhielten in diesem Jahr Beate Fresen aus Bad Fredeburg, Ingrid Hoffmann aus Westfeld, Hubert Kamlage aus Schmallenberg, Günter Struwe aus Bracht und Rudi Wüllner aus Westernbödefeld.

Beate Fresen leitet seit der Eröffnung im Jahre 1989 die Katholische Öffentliche Bücherei St. Georg in Bad Fredeburg. Zuvor war sie von 1973 bis 1984 im Team der KÖB St. Alexander in Schmallenberg tätig. Hubert Kamlage kann auf rund 50 Jahre ehrenamtliche Büchereiarbeit zurückblicken und leitet seit 22 Jahren die KÖB St. Alexander in Schmallenberg.

Rudi Wüllner trat 1957 im Alter von nicht ganz 18 Jahren in den Sportverein DJK BW Kirchrarbach ein, ist seit dem 1. März 1962 als Schiedsrichter tätig und konnte im letzten Jahr sein 50-jähriges Schiedsrichterjubiläum feiern.

Ingrid Hoffmann ist seit über drei Jahrzehnten beispielhaft sozial und karitativ in der Katholischen Kirchengemeinde St. Blasius Westfeld tätig. Seit August 2001 bekleidet sie das Amt der Vorsitzenden der Caritas-Konferenz ihrer Kirchengemeinde. In dieser Funktion hat sie sich maßgeblich für den Dienst am Mitmenschen eingesetzt.

Günter Struwe engagiert sich seit über vier Jahrzehnten auf verschiedenen Feldern mit außerordentlichem ehrenamtlichen Einsatz für seinen Heimatort Bracht.

"Was wäre unsere Gesellschaft ohne die Menschen, die tagtäglich ohne wenn und aber bereit sind, mit großem Idealismus in Vereinen und Organisationen oder als Einzelkämpfer ehrenamtlich ihren Mann bzw. Frau zu stehen? Ohne Ehrenamt läuft nichts. Das ist vielleicht auch der Ansatz zum Erfolg, dass in unserer Stadt viele Dinge funktionieren, wofür andere uns beneiden", schloss Halbe seine Ansprache.

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