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Bernhard Halbe im Ehrenvorstand der Schützengesellschaft Schmallenberg

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Von: Florian Birlenbach

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Der Vorstand der Schützengesellschaft Schmallenberg (v.l.): Vorsitzender Jürgen Willmes, Michael Schöllmann, Karl-Hermann Gilsbach, Matthias Falke, Michael Franke, Peter Vogt, Bernhard Halbe und Harald Pickert.
Der Vorstand der Schützengesellschaft Schmallenberg (v.l.): Vorsitzender Jürgen Willmes, Michael Schöllmann, Karl-Hermann Gilsbach, Matthias Falke, Michael Franke, Peter Vogt, Bernhard Halbe und Harald Pickert.

Schmallenberg. Rund 150 Schützen fanden am Samstagabend den Weg zur Generalversammlung der Schützengesellschaft Schmallenberg im Alten Sägewerk. Auf der Tagesordnung standen wichtige Punkte, wie das Kreisschützenfest oder auch die Festgestaltung nach erfolgtem Umbau der Stadthalle.

Begonnen wurde mit dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder und anschließenden Jahresberichten. Diese trugen der Geschäftsführer und amtierende König, Harald Pickert, Markus Schleifstein, Simon Knoche und Peter Vogt vor. So wurde über Veranstaltungen im Jahr 2018 wie das Zugpokalschießen, Vatertag am Lennestrand, das Landesmusikfest, Fronleichnam oder Volkstrauertag berichtet. Herausragend für die Schießsportgruppe sei ein guter erster Platz in der Westfalenliga Luftpistole und auch sonst gute zweite und dritte Plätze. Im Bericht der Züge, vorgetragen von Simon Knoche, wurde über die zuginternen Aktionen, wie die Weihnachtsbaumabholaktion oder auch die Seniorentage berichtet.

Beim Bericht zu den Jungschützen wurde aufgezeigt, dass nun die Jungschützenbeauftragten ebenfalls in Uniform am Schützenfest teilnehmen und das Jungschützenschießen am Freitag vor dem Schützenfest immer positiver angenommen wird. Kassierer Peter Vogt stellte in seinem Bericht fest, dass die Schützengesellschaft finanziell gut aufgestellt ist. Vor allem die Heimatblätter seien in der Bilanz positiv aufgefallen. In Sachen Sterbekasse ließ er anklingen, dass dort noch Handlungsbedarf bestehe.

Matthias Falke neuer Beisitzer

In einem weiteren Tagesordnungspunkt standen die Wahlen des stellvertretenden Vorsitzenden Michael Schöllmann, des Rendanten Peter Vogt, des Hauptmannes Karl-Hermann Gilsbach und vier Beisitzer, Constantin Sopora, Michael Franke, Toni Störmann und Bernhard Halbe an. So wurden nahezu alle einstimmig wiedergewählt, bis auf Bernhard Halbe, der nach 19 Jahren nicht mehr als Beisitzer weitermachen wollte. An seine Stelle rückte Matthias Falke als neuer Beisitzer. Seine Wahl wurde ebenfalls einstimmig beschlossen. Bernhard Halbe wurde in den Ehrenvorstand aufgenommen.

Weiterhin wurde in der Generalversammlung beschlossen, die neue, rund zehn Meter lange Theke in der Stadthalle am Schützenfestsonntag und -montag zu öffnen. Ebenso wurde viel über die Musikgestaltung und die rückläufigen Besucherzahlen am Schützenfestmontag diskutiert. So kam der Vorschlag, die Vogelstange attraktiver zu gestalten und dort länger zu bleiben. Dazu wurde auch vorgeschlagen, die Vogelstange gegebenenfalls komplett zu verlegen, was jedoch in Zukunft noch nicht vorgesehen sei. Auch die zeitliche Festlegung des Zapfenstreichs war ein Thema der Generalversammlung.

Zum Kreisschützen- und Jubiläumsschützenfest wurden der Generalversammlung zwei Grafiken vorgestellt, die Leitbilder für die beiden Feste werden sollen. Der Termin für das Kreisschützenfest ist der 4. bis 6. September 2020.

Bedingt durch die neue DSGVO wurden ebenfalls Satzungsänderungen durch die Generalversammlung beschlossen. Als wichtigste Neuerung wird ab dem Jubiläumsjahr 2020 nicht mehr alle 25 Jahre das Kaiserschießen stattfinden, sondern alle fünf Jahre.

Zusätzlich wurden noch weitere kleinere Abänderungen in der Satzung vorgenommen.

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