Summen aus Förderprogramm des Landes

Bewilligungsbescheide für Feuerwehrgerätehäuser Dorlar und Kirchrarbach übergeben

Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (r.) übergab am Freitag in Dorlar die Förderbescheide.
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Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (r.) übergab am Freitag in Dorlar die Förderbescheide.

Über zwei Bewilligungsbescheide aus dem Dorferneuerungsprogramm – Sonderaufruf „Feuerwehrhäuser in Dörfern 2021“ des Landes NRW durften sich gestern Vertreter der Stadt Schmallenberg und der Feuerwehr der Stadt Schmallenberg freuen. Gefördert werden damit die Erweiterung des Gerätehauses Dorlar (mit 88.000 Euro) und die geplante Erweiterung/Neubau des Gerätehauses Kirchrarbach (mit 250.000 Euro).

Dorlar - Den ersten Bescheid des vom Land NRW neu aufgelegten Programms übergab Regierungspräsident Hans-Josef Vogel gleich selbst. Vogel nahm den Termin in Dorlar zum Anlass, „Danke“ zu sagen für das ehrenamtliche Engagement der Kameraden. „Das ist ein besonders wichtiges Ehrenamt“, so der Regierungspräsident, der gleichzeitig der Stadt Schmallenberg für die Baumaßnahmen dankte.

„Die kleinen Feuerwehren haben für Schmallenberg bei 303 Quadratkilometern und unseren vielen Ortsteilen eine große Bedeutung“, betonte auch Bürgermeister Burkhard König. So sei die Stadt auf die insgesamt 18 Löschzüge und -gruppen angewiesen. Neben der Funktionalität trage die Sanierung bzw. der Neubau der Feuerwehrhäuser zur Attraktivierung bei, um so auch neue, junge Feuerwehr-Kameraden zu gewinnen.

Die Planungen zum Anbau in Dorlar wurden 2019 durchgeführt und genehmigt. Mit dem Erweiterungsbau wurde im Frühjahr 2020 begonnen (wir berichteten). Im Hinblick auf die funktionale Verbesserung durch die Nutzung beider Gebäudeteile ohne lange Laufwege und die Einbindung der jugendlichen Feuerwehrkameraden, hatte die Löschgruppe den Wunsch geäußert, durch Abbrechen der Fensterbrüstungen im Erdgeschoss beide Gebäudeteile miteinander zu verbinden und den Abstellraum noch mit zu den neuen Umkleiden dazuzunehmen.

Seitentrakt der ehemalige Grundschule wird abgerissen

Mit dem Einbau einer zusätzlichen Trennwand in der jetzigen Fahrzeuggarage soll der Stellplatz für ein Mannschaftstransportfahrzeug erhalten bleiben und zugleich ein neuer Abstellraum geschaffen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf zirka 205.000 Euro.

In Kirchrarbach befindet sich das bestehende Feuerwehrgerätehaus gegenüber der ehemaligen Grundschule auf städtischem Grundstück. Die Gesamtplanung sehe vor, den leerstehenden Seitentrakt des Schulgebäudes abzubrechen und an dieser Stelle das neue, eingeschossige Feuerwehrgerätehaus, unter anderem mit einer Fahrzeughalle für zwei Fahrzeuge, Werk- und Lagerräumen, Sanitär- und Umkleideräumen sowie weiteren Nebenräumen als Anbau an das alte Schulgebäude zu errichten. Darüber hinaus sollen im Obergeschoss der ehemaligen Grundschule ein Schulungsraum und ein Mehrzweckraum entstehen. Als beginnende Maßnahme soll der Abriss des Erweiterungsbaus der ehemaligen Grundschule, der Gegenstand der Antragstellung war, durchgeführt werden. Als zweiter Abschnitt ist der Anbau des neuen Gerätehauses vorgesehen. Die Gesamtmaßnahme kostet rund 1,5 Millionen Euro.

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