Kandidat aus Schmallenberg bei Sat.1-Abnehmshow

"The Biggest Loser": Werner ist nicht zufrieden - kommt aber trotzdem weiter

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Werner aus Schmallenberg überzeugte in der Challenge der dritten Folge der aktuellen "The Biggest Loser"-Staffel als "Rocketman".

Schmallenberg - Werner Baumeister aus Schmallenberg bleibt weiter bei "The Biggest Loser" im Rennen. Ein Minus von 2,7 Kilogramm zeigte die Waage am Ende der dritten Folge der Sat.1-Abnehmshow an. Das reichte zwar zum Weiterkommen, zufrieden war der 56-Jährige damit aber nicht.

Obwohl die Kandidatinnen Jessica und Sarah beim Wiegen in der vergangenen Woche unter der gelben Linie standen, durften sie im "The Biggest Loser"-Camp bleiben, weil Chefin Dr. Christine Theiss eine Gnadenfrist ausrief und keinen Teilnehmer nach Hause schickte. Dafür mussten die beiden in der neuesten Folge der Sat.1-Show in der Challenge gegen alle anderen Mitstreiter antreten.

Wobei: Zwei Kandidaten fielen für den Wettkampf aus. Sascha hatte sich bei der Challenge in der letzten Folge verletzt und konnte daher nicht teilnehmen. Das gleiche galt für Claudia, die aus gesundheitlichen Gründen aussetzen musste. "Claudia hatte einen kleinen Kreislaufkollaps", berichtete "The Biggest Loser"-Camparzt Dr. Christian Westerkamp. 

The Biggest Loser 2020: Werner als "Rocketman" bei der Challenge

Dr. Christine Theiss wünschte beiden Kandidaten gute Besserung, erklärte aber auch, dass die beiden somit nicht um den Gewichtsbonus für die Waage kämpfen können: "Das müssen sie versuchen, anders wettzumachen." Sarah und Jessica mussten somit bei der Challenge gegen 14 "Gegner" antreten. Dabei ging es für jede Mannschaft darum, 32 Bälle über einen wackeligen Wassersteg zu transportieren und in einen fünf Meter entfernten Zielbehälter zu werfen. "Die Mannschaft, die am Ende die meisten Körbe verwandelt hat, gewinnt die Challenge und erhält einen Bonus von 1,6 Kilo. Wenn Sarah und Jessica gewinnen, erhält jede von ihnen einen Bonus von 800 Gramm", erläuterte Dr. Christine Theiss das Prozedere. 

Bei der Challenge der dritten "The Biggest Loser"-Folge überraschte Kandidat Werner aus Schmallenberg im Sauerland, der in der Vorwoche ganze 6,4 Kilogramm verloren hatte, seine Mitstreiter: Er raste über den wackligen Wassersteg, bevor er auf der letzten Fläche ins Wasser fiel. "Ich war stolz darauf, als alle verwundert waren, wie ich da drüber gerannt bin. Die sollen mal gucken", berichtete der Imbiss-Inhaber später. Begeistert davon waren sowohl Coach Ramin Abtin ("Das war sensationell gut.") als auch die Kandidaten Gerry ("Werner ist unser Rocketman. Er ist auf den Steg und zack war er weg.") und Swaantje ("Werner hat zwar nicht getroffen, er hat uns aber alle Jüngeren blass aussehen lassen.").

Am Ende nützte Werners Einsatz aber nichts: Sarah und Jessica gewannen die Challenge und sicherten sich somit einen Bonus von 800 Gramm pro Person für das Abschluss-Wiegen. "Die Mädels haben die zweite Chance genutzt, sogar sehr beeindruckend. Wir gönnen es ihnen", sagte Dr. Christine Theiss, Chefin des Sat.1-Abnehmcamps. 

The Biggest Loser: Raum der Wahrheit löst Emotionen aus

Für die Kandidaten der zwölften Staffel von "The Biggest Loser" ging es im Anschluss in den komplett verspiegelten "Raum der Wahrheit". Darin sollten sie sich mit ihrem "alten Ich" auseinandersetzen und sich selbst von allen Seiten betrachten - Tränen der Verzweiflung, schmerzhafte Schamgefühle und unbändige Wut waren die Folge. "Wir wollen die Woche nutzen, damit sich die Kandidaten sich von ihrem alten Ich verabschieden können. Viele unserer Kandidaten haben den Spiegel jahrelang gemieden. Jetzt sehen sie sich von allen Seiten. Sie können dem nicht ausweichen. Das wird etwas mit ihnen machen. Ich kann ihnen nur raten, dass sie die Emotionen zulassen sollen", erklärte Dr. Christine Theiss. 

"The Biggest Loser"-Coach Ramin Abtin ergänzte: "Mit dem 'Raum der Wahrheit' möchten wir auf gar keinen Fall jemanden vorführen. Im Gegenteil, wir möchten ihnen vor Augen halten, wie die Realität im aktuellen Zustand aussieht. Viele verschließen die Augen vor der Wahrheit und verdrängen die Realität." So war der Aufenthalt im verspiegelten Raum auch für Werner Baumeister aus Schmallenberg, der bei der Sat.1-Show für seine Frau kämpfen will, ein eindrucksvolles Erlebnis: "Ich sehe, dass ich noch zu dick bin. Das muss weg. Das ist zu viel." 

Im "Raum der Wahrheit" erkannte "The Biggest Loser"-Kandidat Werner, dass noch viel Arbeit vor ihm liegt.

Bei dem Ziel hilft - na klar - Sport. Daher absolvierten die "The Biggest Loser"-Teilnehmer im Anschluss eine Trainingseinheit mit den beiden Coaches Ramin Abtin und Petra Arvela, die sehr zufrieden mit den Kandidaten waren: "Das war eine richtig starke Leistung. Jeder hat toll gearbeitet. Das war für niemanden ein leichter Tag", lobte Ramin Abtin. "Es ist wichtig, dass die Kandidaten lernen, dass sie durch den Sport den Frust rauslassen. Nicht durch das Essen. Solche Situationen wie Frust und Trauer passieren immer im Leben. Sie müssen auch zu Hause damit umgehen können", ergänzte seine Coach-Kollegin. 

The Biggest Loser: Werner kommt ins Team Ramin Abtin

Dann wurde es spannend: Für alle Kandidaten ging es am Ende der dritten Folge der neuen Staffel von "The Biggest Loser" auf die Waage. Sauerländer Werner war sichtlich angespannt: "Ich war noch nie in meinem Leben so nervös wie auf der Waage." Sein Wochen-Ergebnis: Der Imbiss-Inhaber aus Schmallenberg hat 2,7 Kilogramm abgenommen und sein Gewicht auf 132,4 Kilogramm reduziert. Zufrieden war der 56-Jährige damit aber keinesfalls: "Ich war eigentlich enttäuscht. Ich habe mir echt drei Kilo gewünscht, weil ich alles getan habe, was ich tun konnte." 

2,7 Kilogramm nahm Werner in der zurückliegenden Woche ab. Auch wenn der Imbiss-Inhaber aus Schmallenberg damit selbst nicht zufrieden war, bleibt er weiter bei "The Biggest Loser".

Zum Weiterkommen reichte es für Werner aber trotzdem. Unter der gelben Linie, die das Ausscheiden aus der Sat.1-Show bedeutet, lagen nach dem Wiegen Joell und Tülay. Da Kandidat Jan das Abnehmcamp für seine Familie allerdings freiwillig verließ, schied Tülay nicht aus. 

Ab der nächsten Folge kämpfen die Kandidaten bei "The Biggest Loser" nicht mehr alleine: "Alle haben bewiesen, dass sie alleine kämpfen und sich durchbeißen können. Am Ende kann nur einer ‚The Biggest Loser‘ werden und das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro gewinnen. Auf dem Weg dorthin ist es alleine verdammt schwer. Deshalb ist es an der Zeit, dass wir Teams bilden", erläuterte Dr. Christine Theiss. Werner gehört ab sofort gemeinsam mit Tülay, Celina, Swaantje, Claudia, Sascha, Nico und Anthony aus Bergkamen zum Team Ramin Abtin.

Wie der Gastronom aus Schmallenberg im Sauerland und sein Team die nächste Challenge und die Waage meistern, sehen die Zuschauer am Sonntag, 26. Januar, um 17.30 Uhr in SAT.1.

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