Renovierung abgeschlossen

Bildstock des Stadtpatrons Schmallenberg erstrahlt in neuem Glanz

Der Bildstock des Stadtpatrons St. Valentin an der Obringhauser Straße erstrahlt in neuem Glanz.
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Der Bildstock des Stadtpatrons St. Valentin an der Obringhauser Straße erstrahlt in neuem Glanz.

Schmallenberg - Der Bildstock des Stadtpatrons St. Valentin an der Obringhauser Straße in Schmallenberg erstrahlt nach einer Renovierung wieder in neuem Glanz.

Der Bildstock des Stadtpatrons St. Valentin an der Obringhauser Straße in Schmallenberg ist seit 1986 der Treffpunkt einer Gruppe interessierter Senioren, die sich jeden Dienstag dort treffen und von hieraus Wanderungen, Radtouren und Besichtigungen unterschiedlichster Art durchführen. Sie nennen sich die „Dienstagswanderer“ (DieWa).

Der Bildstock befand sich 2010 in einem schlechten Zustand, zumal die letzte Renovierung im Jahre 1987 stattgefunden hatte. Aus diesem Grund haben sich die „Dienstagswanderer“ 2010 dazu entschlossen, den Bildstock zu pflegen und zu renovieren. Im gleichen Jahr fand dann eine umfangreiche Renovierung und Erneuerung des Bildstocks statt.

In etwa 500 Arbeitsstunden und mit Unterstützung von einheimischen Firmen und Spenden wurde der Bildstock komplett mit einem Kostenaufwand in Höhe von rund 13.000 Euro umfassend erneuert.

Hierzu zählten damals insbesondere die Erneuerung der Dachschalung und Eindeckung in Naturschiefer, Freilegung und Reinigung der Fundamente, Erneuerung des Innen- und Außenputzes, Erneuerung der Giebelschalung und teilweise Verkleidung in Kupfer, Erneuerung der Beschriftung „Heiliger Valentin schütze unsere Stadt“, Erneuerung des Anstrichs der Valentinsfigur und des Sockels, Anstrich des Schutzgitters, Abdeckung der Pfeiler mit Marmorplatten und Herstellung der Außenanlagen.

Die feierliche Einweihung fand am 25. Juli 2010 statt. Zu diesem Zweck wurde der Platz und der Bildstock festlich geschmückt. Der Vorsitzende des Bezirksausschusses Schmallenberg, Alfons Brüggemann, wies in seiner Begrüßungsrede daraufhin, dass diese Aktion wieder einmal mehr gezeigt hat, dass „ehrenamtliche Arbeit in unserer Stadt“ noch einen hohen Stellenwert hat, und das sei gut so. Genau dieses ehrenamtliche Engagement sei nämlich das „Salz in der Suppe“, warum in unserer Stadt noch viele Dinge funktionieren, die anderorts schlichtweg unmöglich seien. Das sei ein hohes Gut, „das wir auch in Zukunft bewahren sollten“.

Aus diesem Grund wurde Ende Juni 2020 von den „Dienstagswanderern“ die Fassaden und Dachrinnen gesäubert. Die Innen- und Außenwände erhielten einen Voranstrich und anschließend einen Hauptanstrich mit einer Fassadenfarbe. Ebenso mussten an der Wetterseite Verputzarbeiten durchgeführt werden. Die Materialien wurden von der Firma Vollmers-Dünnebacke gesponsert. Der Bildstock erstrahlt nunmehr wieder im vollen Glanz.

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