Matinee-Konzert zum Abschluss des Workshops

Bläsertage in Bad Fredeburg werden zwanzig

Peter Schauerte, Marie Becker, Ernst-Willi Schulte und Martin Hövelmann (v.l.) beim Matinee-Konzert der Sauerländer Bläsertage. Fotos: Erika Biskoping

Bad Fredeburg. Die Sauerländer Bläsertage begehen ihren 20. Geburtstag. Zum Abschluss des Orchesterworkshops fand traditionsgemäß am Sonntagmorgen im großen Konzertsaal ...

Bad Fredeburg. Die Sauerländer Bläsertage begehen ihren 20. Geburtstag. Zum Abschluss des Orchesterworkshops fand traditionsgemäß am Sonntagmorgen im großen Konzertsaal des Musikbildungszentrum Südwestfalen das Matinee-Konzert mit 100 Musikerinnen und Musikern statt.

Landesmusikdirektor Ernst-Willi Schulte konnte zur Freude der Musiker, die aus ganz Südwestfalen und darüber hinaus teilnahmen, zum dritten Mal Otto M. Schwarz, österreichischer Komponist namhafter Blasorchesterwerke, als Dozent gewinnen. Viele interessierte Musiker aus Sauerländer Blasorchestern haben in den vergangenen Jahren die Gelegenheit genutzt, mit namhaften Komponisten und Dirigenten zu arbeiten.

Ernst-Willi Schulte, Landesmusikdirektor und stellvertretender Kreisdirigent, Organisator des Volksmusikerbundes NRW-Kreisverbandes Hochsauerland, ist es in der Vergangenheit immer wieder gelungen, bekannte Komponisten und Dirigenten als Dozenten für diese Fortbildungsmaßnahmen zu gewinnen.

„Beste Veranstaltungsreihe“

Kreisdirigent Martin Hövelmann richtete seine Worte an Schulte: „Lieber Ernst-Willi, ohne deine Idee, deine Beharrlichkeit so etwas regelmäßig zu etablieren, könnten wir heute dieses Wochenende mit Otto M. Schwarz nicht feiern. Dafür sind wir dir zu großem Dank verpflichtet und möchten mit einer Urkunde und einem Geschenk Anerkennung und Würdigung sagen. Deine organisatorische Leistung in zwanzig Jahren für uns Musikerinnen und Musiker, die weit über Südwestfalen hinaus hierher kommen, gilt es zu würdigen“, lobte Hövelmann. „Die Sauerländer Bläsertage haben sich zu der besten Veranstaltungsreihe für Bläser, Schlagzeuger und Dirigenten entwickelt, die der Volksmusikerbund hier in der Region zu bieten hat“.

Ein weiterer Dank galt dem Dozenten Otto M. Schwarz. Hövelmann betrachtete ihn als „unseren Lieblingsdirigent“ und großen musikalischen Freund der Sauerländer Blasorchester-Szene. „Wir haben an diesem Wochenende viel Neues erfahren dürfen, wir lieben deine Musik, deine Persönlichkeit und würden dich gerne wieder einmal in Bad Fredeburg begrüßen“. Der Kreisdirigent überreichte ein Buch als Geschenk „Kyrill – Der Jahrtausendsturm“. (Herausgeber Sauerland- SiegerlandKurier).

Im Jahr 2008 war Otto M. Schwarz zum 10-jährigen Geburtstag der Sauerländer Bläsertage zum ersten Mal als Dozent in Bad Fredeburg. Schwarz erlebte das Ausmaß des verheerenden Sturms mit seinen Auswirkungen. Nach der Workshop-Veranstaltung erteilte Ernst-Willi Schulte dem Komponisten die Auftragskomposition „Kyrill“. „Ein musikalisches Highlight wurde geboren“. Am 28. März 2009 feierte die Auftragskomposition von dem Workshop-Orchester in der großen Werkhalle der Firma Egger in Brilon unter dem Dirigenten Ernst-Willi Schulte Welturaufführung. Ehrengast des Tages war der Komponist selbst. Für Musiker, Ehrengäste und Besucher war dies ein großartiges, einmalig unvergessenes Erlebnis.

Hermann Hennecke geehrt

Hövelmann hatte noch eine Ehrung zu verkünden: „Für die Teilnahme an allen zwanzig Veranstaltungen erhielt Hermann Hennecke vom Kirchlichen Bläserchor Gleidorf für sein beispielloses Engagement eine Urkunde.

Unnachahmlich und eine Bereicherung des Abschlusskonzertes war die Moderation des Musikers Peter Schauerte. Er verstand es mal wieder Neugierde zu wecken, die Besucher in Spannung zu versetzen auf die musikalischen Darbietungen des Orchesters, Werke wie: „Vienna Festival“, „The Wall“, The golden Secret“, „Apollo 11“ und „Skylner Symphonic Marsch“, von Otto M. Schwarz, die zur Aufführung kamen. Die Begeisterung der Besucher drückte der anhaltende Applaus aus.

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