Brand im Wohnheim

66 Einsatzkräfte waren am Samstag vor Ort um das Feuer zu löschen und sich um die Bewohner zu kümmern.

Die Sirenen heulten am späten Samstag Nachmittag in Arnsberg - die Löschgruppen aus Arnsberg, Breitenbruch und Niedereimer wurden zu einem Brand in einem städtischen Übergangswohnheim an der Hammerweide gerufen. Zu diesem Zeitpunkt war unklar, ob sich noch Personen in dem Gebäude aufhielten. Auch der Fernmelde- und der Rettungsdienst wurden daraufhin alarmiert.

Zum Zeitpunkt des Eintreffens der ersten Einheiten am Brandobjekt drang nach Angaben der Feuerwehr bereits Brandrauch aus dem Dach. Die Bewohner hatten sich jedoch, auch durch Mithilfe eines beherzt eingreifenden Passanten, bereits selbst aus dem Haus in Sicherheit bringen können. Im Zuge der umgehend eingeleiteten Brandbekämpfung wurde der Brandherd in einer von der Rückseite des Gebäudes zugänglichen Wohnung im 1. Obergeschoss lokalisiert und schnell abgelöscht.

Das Feuer hatte sich bereits nach oben zur Dachhaut durchgefressen und diese leicht beschädigt, so dass auch dort ein Löschangriff vorgenommen wurde. Zur Sicherheit wurde von der Frontseite des Gebäudes eine Drehleiter in Stellung gebracht, um einen etwaigen Dachbrand sofort zu löschen. Die zur Einsatzstelle beorderten Mitarbeiter der RWE stellten aus Sicherheitsgründen den Strom in dem Wohnheim ab.

Auch der städtische Streudienst musste anrücken, da bei den winterlichen Außentemperaturen das Löschwasser auf der Straße gefror und eine Gefahr für die Einsatzkräfte und die Hausbewohner darstellte. Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts der Stadt Arnsberg waren ebenfalls vor Ort und sorgten für die Unterbringung des Bewohners der Brandwohnung. Auch die benachbarte Wohnung wurde durch die erhebliche Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen und war zunächst unbewohnbar. Glücklicherweise wurde jedoch keiner der Hausbewohner verletzt.

15 Fahrzeuge und 66 Einsatzkräften waren vor Ort.

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