Zukunft mit einigen Sorgen

Elternverein „Die kleinen Strolche“ Schmallenberg hält Rückblick

Der Elternverein „Die kleinen Strolche“ blickte bei der Mitgliederversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück, aber auch sorgenvoll in die Zukunft.

Schmallenberg - Der Elternverein „Die kleinen Strolche“ e.V. blickte bei der Mitgliederversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der Tag der offenen Tür anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Kindertagesstätte war für den Vorstand, die Mitarbeiterinnen und für alle Familien das Highlight des Jahres.

Anne Knipp, die über viele Jahre als Kassiererin im Elternverein tätig war, bedankte sich bei den Vereinsmitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und verabschiedete sich aus dem Vorstand. Als neue Kassiererin wurde Andrea Leier von der Versammlung gewählt. Die Elternvertreter Bernd Schauerte, Stefanie Badelt, Sophia Burghaus und Mareike Segref (nicht im Bild), ergänzen den geschäftsführenden Vorstand und stehen diesem beratend zur Seite.

Neben den Wahlen thematisierte Detlef Dicke als Erster Vorsitzender die Revision des Kinderbildungsgesetzes. Dicke sieht die Zukunft der Kindertagesstätte mit Sorge. Die Weiterentwicklung des Gesetzes sehe nach wie vor keine Grundsicherung für den Erhalt der kleinen Kitas vor. Das Aufbringen des Eigenanteils und die steigenden Personalkosten sowie dringend notwendige Erhaltungsmaßnahmen bereiten dem Verein große finanzielle Sorgen.

Für den neu gewählten Vorstand um Detlef Dicke, heißt es auch im kommenden Jahr mehr Eigeninitiative aufzubringen, um den Eigenanteil des Trägers zu sichern. Die Versammlung sprach sich dafür aus, die Eigenleistung aller Mitglieder zu erhöhen. Damit tragen die Eltern der kleinen Strolche eine deutliche Mehrbelastung.

Grundgedanke der Gründer des Elternvereins sei stets gewesen, eine Kita für alle zu schaffen und nicht für einen Kreis ausgewählter Familien. Seit 1994 waren und sind in der Kindertagesstätte „Die kleinen Strolche“ Kinder von vier Monaten bis sechs Jahre, aus unterschiedlichen Kulturen, mit und ohne Behinderungen, aus Familien aller sozialen Schichten willkommen.

Die Verantwortlichen der Kindertagesstätte sehen der Zukunft mit einigen Sorgen entgegen: „Letztendlich werden es die Kinder und Erzieherinnen sein, auf deren Rücken die Gesetze und deren finanzielle Folgen ausgetragen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare