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Enrico Ledda und Julian Schauerte ab Sommer neues Trainer-Team beim FC Arpe/Wormbach

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Von: Marco Twente

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Julian Schauerte (l.) und Enrico Ledda freuen sich auf die Zusammenarbeit beim FC Arpe/Wormbach.
Julian Schauerte (l.) und Enrico Ledda freuen sich auf die Zusammenarbeit beim FC Arpe/Wormbach. © Verein

Wenn Enrico Ledda von „einer neuen Herausforderung“ spricht und Julian Schauerte über eine „andere Erfahrung“, dann blicken beide mit Vorfreude auf ihre zukünftige Aufgabe beim derzeitigen Fußball-Landesligisten FC Arpe/Wormbach. Während Ledda dort im Sommer die Nachfolge von Jens Richter als Trainer antritt, übernimmt der ehemalige Profi von Fortuna Düsseldorf die Rolle des Co-Trainers beim FC. 

Arpe/Wormbach - „Nach fünf Jahren in Fleckenberg war es Zeit für etwas Neues“, so Ledda. Den A-Ligisten führte er in dieser Zeit in die Spitzengruppe der Liga und scheiterte vor zwei Jahren als Meister erst in der Bezirksliga-Relegation an Ass./Wi./Wu. Nachdem Jens Richter seinen Rücktritt aus familiären und beruflichen Gründen beim FC Arpe/Wormbach bekanntgegeben hatte, habe es ein Gespräch mit den Verantwortlichen gegeben, so Ledda. Diese Gespräche seien positiv gewesen. „Ich war von den Bedingungen überzeugt. Der FC ist ein guter Verein“, freut sich der ehemalige Oberliga-Spieler des SV Lippstadt 08 auf die neue Herausforderung.

Unterstützung dabei bekommt der 42-jährige B-Lizenz-Trainer und Mitgründer der Rondo-Fußballschule durch den ehemaligen Zweitligaprofi Julian Schauerte, der im Sommer 2023 als sein „Co“ zum Team stoßen soll. „Julian will erste Erfahrungen im Trainerbereich sammeln. Er verfügt ebenfalls über die B-Lizenz und soll seine Erfahrungen weitergeben, die er im Profibereich gesammelt hat“, erklärt Ledda. Überzeugen konnte „Enno“ seinen Kumpel in einem Gespräch auf der Heimfahrt nach einem Grundschul-Training der Rondo-Fußballschule, die er gemeinsam mit Schauerte und Andreas Galwas betreibt. „Ich habe ihn ganz locker gefragt, ob er mitkommen würde, falls ich ein Angebot eines höherklassigen Vereins erhalte – und er hat ‚ja‘ gesagt“, berichtet der künftige FC-Coach.

Für Julian Schauerte, aktuell beim West-Regionalligisten 1. FC Kaan-Marienborn (bis 2024) unter Vertrag, ist das Co-Trainer-Amt Neuland. „Ich freue mich auf die Aufgabe mit Enno“, so der gebürtige Grafschafter, der als Kind unter anderem selbst bei der SG Arpe/Wormbach/Grafschaft aktiv war und nun in seine Heimat zurückkehrt. So ergänze er sich mit Ledda bereits gut in der Fußballschule. „Das passt vom Menschlichen und Fußballerischen her“, ist er sich sicher und freut sich auf die neue Erfahrung, nach rund 17 Jahren Profi mal auf der anderen Seite zu stehen und in den Trainer-Job hineinschnuppern zu können. Dass dies bei seiner Jugendstation der Fall sein wird, ist für den 34-Jährigen mit Wohnsitz in Winterberg „eine schöne Geschichte“. Der Job als Co-Trainer sei mit seinem derzeitigen Verein abgesprochen und soll mit dem Trainings- und Spielbetrieb in Einklang stehen, so dass er dem FC Arpe/Wormbach ein bis zweimal in der Woche und bei den Spielen am Sonntag zur Verfügung steht.

Für Trainer Enrico Ledda ist Schauerte auf jeden Fall „ein Riesengewinn“, von dem die Spieler vor allem in Sachen Erfahrung profitieren sollen. So stieg der Rechtsverteidiger nicht nur mit dem SV Sandhausen in die zweite Liga auf, sondern mit Fortuna Düsseldorf in die Bundesliga, ehe er zu KAS Eupen in die Erste Liga in Belgien wechselte. Unter anderem bestritt der Grafschafter 171 Spiele/3 Tore in der 2. Liga und 138 Einsätze/6 Tore in der 3. Liga, zuletzt für Preußen Münster.

Nachfolger von Aufstiegscoach Jens Richter

„Julian ist ein sehr guter Typ, bodenständig, bescheiden und sehr ehrgeizig“, so Ledda. Dies beweist er aktuell auch beim 1. FC Kaan-Marienborn. Mit dem Aufsteiger peilt er direkt den Klassenverbleib an. Das gleiche Ziel verfolgt der FC Arpe/Wormbach in dieser Saison in der Landesliga. Und dabei drücken sowohl Enrico Ledda als auch Julian Schauerte ihrem Vorgänger Jens Richter, der den FC in die Landesliga geführt hatte, die Daumen.

Ab Sommer 2023 darf sich Ledda dann auf „die neue Herausforderung“ und Schauerte auf die „andere Erfahrung“ freuen.

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