Entwicklung stärken

Friedrich Gleißner.

Der Verwaltungsrat des Sozialwerks St. Georg hat Gitta Bernshausen zum 1. Januar 2012 in den Vorstand des sozialen Dienstleistungsunternehmens mit Sitz in Gelsenkirchen berufen. Die Bevollmächtigte für soziale Dienstleistungen verstärkt dann den Vorstand um Dieter Czogalla und Wolfgang Meyer. Friedrich Gleißner übernimmt in der Nachfolge Bernshausens zum Jahreswechsel die Geschäftsführung des Unternehmensbereichs Westfalen-Süd.

"Mit der Wahl von Frau Bernshausen in den Vorstand wollen wir die inhaltliche Entwicklung des Sozialwerks St. Georg für die Zukunft sichern und noch weiter stärken", sagt Christoph Buchbender, Vorsitzender des Verwaltungsrats.

"Die über 3500 Menschen mit Assistenzbedarf, die unsere 2500 Mitarbeitenden in Nordrhein-Westfalen betreuen und begleiten, sollen so noch besser und möglichst selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben", erläutert Buchbender. "Gerade die derzeitige Entwicklung in der Gestaltung der künftigen Versorgungs- und Assistenzsysteme für Menschen mit Behinderung auf Bundes- und Landesebene macht deutlich, welche Veränderungen auf uns zukommen", so Buchbender, "mit Blick zum Beispiel auf den Ausbau ambulanter Angebote, die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung oder Änderungen in der Pflege".

Weiterhin will das Sozialwerk - dem gesellschaftlichen Bedarf entsprechend - vermehrt Angebote für junge Menschen mit psychischer Beeinträchtigung oder sozialen Schwierigkeiten machen. Auch für den ethisch vertretbaren Einsatz technischer Hilfen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter macht sich das Sozialwerk St. Georg stark.

"Bei diesen wichtigen Themen frühzeitig richtig aufgestellt zu sein, ist unser gemeinsames Anliegen", sagt Buchbender.

Die bisherige Funktion von Gitta Bernshausen in der Geschäftsführung der Sozialwerk St. Georg Westfalen-Süd gGmbH übernimmt ab 2012 Friedrich Gleißner, derzeit Geschäftsführer des Internats des Sozialwerks für junge Menschen mit AD(H)S in Schmallenberg-Bad Fredeburg.

Fachliche Qualität

Vorstandssprecher Dieter Czogalla bekräftigt: "Auch diese frühzeitige Festlegung ist ein Zeichen für Kontinuität und Garant für die Weiterentwicklung der fachlichen Qualität in Westfalen-Süd."

Gleißner ist derzeit zudem Projektleiter für die Entwicklung der "Teilhabebegleitung", einem neuen und bundesweit einmaligen Konzept zur Stärkung des Teilhabegedankens in der Assistenz von Menschen mit Behinderung.

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