Erfolgreiche Premiere

Theaterverein Lenne erheitert Publikum mit neuem Schwank

Otto Häberlein übt fleißig, denn Schwimmen will gelernt sein

Lenne. Beste Stimmung und volles Haus: Der Theaterverein Lenne freute sich am Samstagabend über eine erfolgreiche Premiere des Schwanks „Der kühne Schwimmer“ in der Lenner Schützenhalle.

Im Dreiakter von Franz Arnold geht es um Otto Häberlein. Der vermögende, biedere Witwer und Vater einer erwachsenen Tochter ist alles andere als kühn – und ein Schwimmer ist er auch nicht. Weil er aber zum richtigen Zeitpunkt Geistesgegenwart und Geld hatte, konnte er das Leben einer jungen Schönen retten, die ihn aus Dankbarkeit dafür heiraten will.

Der Bräutigam mit seinen beiden Trauzeugen.

Bei der bevorstehenden Hochzeit kann für Bräutigam Otto Häberlein (Herbert Göbel) also einiges schief gehen. So muss sein Geheimnis mindestens bis nach der Vermählung sicher bleiben. Um dies zu ermöglichen, sollen die Freunde und Trauzeugen Baumeister Eggebrecht (Stefan Wiese) und Professor Wernicke (Martin Rickert) ihm dabei helfen. Hinzu kommt auch noch, dass er durch Nachbarn Waldemar Möbius (Jürgen Rickert) oder auch die Braut (Pia Heigl) und ihre Mutter (Sonja Falke) immer wieder Probleme bei der Behütung des Geheimnisses bekommt. Als dann auch noch der ehemalige Verlobte der Braut (Erik Nückel) und der wirkliche Retter Xaver Kraxentrager (Mathias Hülster) auftauchen, wird es nochmals komplizierter.

Die Darsteller des Theatervereins Lenne wussten ihr Publikum bei der Premiere zu überzuegen. Fotos: Florian Birlenbach

Ob es dem Bräutigam Häberlein nun doch gelungen ist das Geheimnis zu hüten, kann sich jeder selbst ansehen in den Veranstaltungen am 3. Februar um 19 Uhr und am 4. Februar ab 16.30 Uhr. Für die Verpflegung in Form von kleinen Snacks und Brötchen sorgt der Gasthof Heimes-Willmes an den beiden Abendvorstellungen. Vor der Vorstellungen am Sonntag, 4. Februar, wird es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen ab 14 Uhr geben.

Zudem gab es am Samstagabend zwei Ehrungen. Zum einen überließ Stefan Wiese den Posten des Spielleiters Melanie Leismann und zum anderen konnte Sonja Falke auf 30-jährige Erfahrung auf der Bühne zurückblicken. Sie spielte schon im Alter von 12 Jahren zum ersten Mal auf der Bühne.

Weitere Impressionen des Schwankes sind im Internet unter www.sauerlandkurier.de zu sehen.

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