„7. Holthauser Märchenwelt“ begeistert Narren

Feuerwerk der guten Laune in Holthausen 

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„Howgh“: Die Showtanzgruppe Holthausen betrat als Cowboy und Indianer die große Bühne. 

Holthausen. Der 11.11. um 11.11 Uhr: Diesem allseits bekannten Termin fiebern die Karnevalisten monatelang entgegen, denn dann beginnt endlich die langersehnte fünfte Jahreszeit. Am Wochenende war es nun endlich wieder soweit. Auch in Holthausen wurde in den 11.11 hineingefeiert. Mit einem großartigen Bühnenprogramm konnte Sitzungspräsident Antonius Hilmers Einheimische und Gäste aus nah und fern in der ausverkauften Schützenhalle begrüßen.

Unter dem Motto „7. Holthauser Märchenwelt“ veranstaltet der MGV „Einigkeit“ Holthausen-Huxel im Zweijahresturnus diesen karnevalistischen Hochgenuss. Die wochenlangen Proben, die Programmhighlights, das tolle Bühnenbild von Alexander Schauerte, die schönen Kostüme, das harmonische Miteinander von Jung und Alt – auf und hinter der Bühne – aber auch der Sponsoren, das ist das Erfolgsrezept in Holthausen. Über vier Stunden Programm wurde geboten, bei dem die Lachmuskeln mehr als strapaziert wurden.

Ein Feuerwerk der guten Laune zündete unter anderem Manfred Henneke als Gefangener 0815 auf Hafturlaub, der Sitzungspräsident als Lehrer in der Bütt, oder wie war das neulich im Kino – da blieb kein Auge trocken... Die Funkengarde ist zudem ein fester Programmpunkt. Gedanken im Wartezimmer machten sich die MGV-Vorstandsfrauen und Bauer sucht Frau durfte auch nicht fehlen – aber auf karnevalistisch eben.

Mit der Winnetou-Melodie kam die Showtanzgruppe Holthausen als Cowboy und Indianer auf die große Bühne. Die Wiiieps ließen die Besucher an einer Therapiesitzung der Wochentage teilhaben – mit Nebenwirkungen auf die Lachmuskeln. In einem Bühnensketch blickten Mitglieder des MGV ins Jahr 2030 – Mann ist der Zeit halt voraus...

Als die fünf Allerheiligen mit „Die Glocken von Rom“ auf die Bühne kamen, hielt es keinen mehr auf den Stühlen. Bei „Wenn et Trömmelche geht“ kamen alle Mitwirkenden zum großen Finale auf die Bühne. Das Brot des Künstlers ist der Applaus, und bei soviel Applaus wie am Samstag kommen die Holthauser bestimmt gut durch den Winter...

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