Fragebogen für Senioren

Bürgermeister Halbe (v.l.) bespricht letzte Details mit den Studentinnen Elisabeth Gerling, Kerstin Schober sowie Ulrich Hesse und Ulrike Otis (beide Sozialamt Schmallenberg). Foto: Michaela Rickert

2300 Einwohner der Stadt Schmallenberg, die 75 Jahre oder älter sind, bekommen in den nächsten Tagen Post von der Schmallenberger Stadtverwaltung. Der Inhalt: ein Fragebogen bezüglich der Lebenssituation älterer Menschen im Stadtgebiet.

Wie sieht die Mobilität der Senioren aus? Welche Alltagsbewältigungen fallen den älteren Menschen schwer? Welche Freizeitmöglichkeiten können die über 75-Jährigen in Anspruch nehmen und welche nutzen sie? Auf diese und weitere Fragen erhofft sich die Stadt eine Antwort, um die Wünsche und Bedürfnisse der Senioren genauer zu erfahren.

Bis 16. Februar zurückschicken

Die älter werdende Gesellschaft stellt Schmallenberg vor neue Herausforderungen. Um die Stadt "Fit für die Zukunft" zu machen und die Lebensqualität der Bewohner zu steigern, werden die Senioren gebeten den Fragebogen möglichst vollständig auszufüllen und bis spätestens 16. Februar an die Stadtverwaltung zurück zu schicken. Die Umfrage ist selbstverständlich anonym. Die SPD-Fraktion hatte vor zwei Jahren in einer Ratssitzung das Thema "Altersgerechte Stadt" angesprochen, daraufhin hat die Stadtverwaltung nach Möglichkeiten gesucht, wie man dieses Thema aufarbeiten kann. Da man möglichst kostengünstig arbeiten möchte, greift die Stadt auf die bewährte Methode zurück mit Studenten einer Hochschule dieses Projekt anzugehen. Mit 4000 Euro wird das Projekt von der Stadt finanziert. Betreut wird es von den Mitarbeitern des Sozialamtes Ulrike Otis und Ulrich Hesse, Leiter des Sozialamtes.

Mit den Studentinnen der Katholischen Hochschule NRW Abteilung Paderborn, Elisabeth Gerling und Kerstin Schober, wurden zwei qualifizierte Fachfrauen gefunden, die ihr Diplom-Arbeit zum Thema "Altern in ländlichen Region" bezogen auf die Stadt Schmallenberg schreiben. "Wir haben den Fragebogen aus früheren Befragungen in Steinheim und Lichtenau übernommen und auf Schmallenberg zugeschnitten", erklärt Kerstin Schober.

Ergebnisse werden im Juni erwartet

Die Auswertung der Fragebögen erfolgt im Anschluss durch die Studentinnen, die Umsetzung der Ergebnisse liegt dann bei der Stadt. "Wir erhoffen uns eine möglichst hohe Rücklaufquote, um die nachhaltige Entwicklung der Stadt Schmallenberg bezüglich der älteren Generation zu sichern", betont Bürgermeister Halbe. Mit Veröffentlichung der Ergebnisse ist im Juni zu rechnen. Dies könnte in Form eines Seniorenratgebers geschehen.

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