Großzügige Mensa geplant

So sieht die Entwurfsplanung für den unteren Bereich der Mensa aus. Foto: SK

Technischer Ausschuss gibt grünes Licht für Entwurfsplanung

Schmallenberg. (ric)

Rolf Frigge, Ingenieur des Planungsbüros für Hochbau Frigge und Steinrücke aus Gleidorf, stellte dem Technischen Ausschuss der Stadt Schmallenberg in seiner vergangenen Sitzung die Entwurfsplanung der geplanten Mensa der Gemeinschaftshauptschule Schmallenberg vor. Vorab wurde die Planung bereits mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium abgestimmt. Die Grundfläche der Mensa ist quadratisch und beträgt 25 x 25 Meter. Gebaut wird das zweigeschossige Gebäude mit Pultdach (geringe Neigung) auf dem Platz vor den Schuleingängen, unterhalb der Parkplätze. Im westlichen Bereich grenzt das Gebäude an die Hausmeisterwohnungen, nördlich an die Fahrradständer und im Süden und Osten an die Schulgebäude. "Dies ist der einzige mögliche Standort", so Rolf Frigge. Weichen muss der Mensa das Kunstwerk, bestehend aus 15 Stahlstelen.

280 Sitzplätze stehen zur Verfügung

Der überdachte Eingang der Mensa wird gegenüber der Hauptschule sein. Links befindet sich die Mensa mit 216 Sitzplätzen, rechts die Caféteria mit 64 Plätzen.

Des Weiteren wird ein Kiosk eingerichtet, der von Außen und von Innen erreichbar ist. Die Küche mit Kühlräumen, Spülstraße, Warenannahme, Essensausgabe und Tablettabgabestelle, ist im hinteren Bereich angesiedelt.

"Wir werden hier eine Frischküche einrichten, denn wir sind uns einig, dass es einfach besser schmeckt", so Rolf Frigge. Das Mittagessen für die Schüler mit Salat und Nachtisch wird somit frisch zubereitet.

Die Sanitär-Anlagen (Behinderten-Toilette) sowie jeweils ein Büro und Technikraum befinden sich ebenfalls im hinteren Bereich.

Über eine Treppe erreicht man den oberen Bereich, der sich nicht komplett über die Fläche erstreckt, sondern etwa nur bis zur Hälfte. Auf Wunsch des Lehrerkollegiums wird hier ein großer Raum eingerichtet mit Billardtischen, Tischtennis-Platten, Kicker und Air-Hockey-Plätzen. Über eine Rampe ist der Freizeitbereich auch für Rollstuhlfahrer erreichbar.

Durch optimale Dämmung ist der Energiebedarf sehr gering. "Die neue Anlage kann man an die vorhandene Heizungsanlage anschließen", meint Rolf Frigge.

Der Bauantrag wird in Kürze gestellt, so dass die Ausschreibungen beginnen können.

Der Ausschuss stimmte der Entwurfsplanung einstimmig zu und wird ihn der Stadtvertretung am Donnerstag, 14. Februar, vorlegen.

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