Gute Laune mit "Tante Frida"

Warum alle um den Tisch stehen und neugierig einen Blick darauf werfen, das erfahren die Theaterzuschauer nächstes Wochenende. Fotos: Michaela Rickert

Wer wieder einmal richtig lachen möchte, der sollte kommendes Wochenende unbedingt die Aufführung des Theatervereins Lenne besuchen. Diese Meinung teilen mit Sicherheit die über 400 Besucher, die das Luststück "Tante Frida" vergangenes Wochenende in der Lenner Schützenhalle gesehen haben.

Die wochenlangen Proben unter der Regie von Stefan Wiese, der auch selbst mitspielt, haben sich wirklich gelohnt. Und auch bei der Besetzung der Rollen bewies der Regisseur ein sicheres Händchen. Ob Magd, Knecht, Bauer oder Ingenieur – jeder Rolle ist perfekt besetzt. So spielt Sebastian Rickert am Samstag, 2. Februar, ab 18 Uhr und Sonntag, 3 Februar, ab 16.30 Uhr noch einmal den Bauer und Erfinder Knut Jansen, der auf einem Bauernhof in Norddeutschland lebt. Tante Fridas Nichte Ursula Althoff (gespielt von Pia Heigel) hat sich angekündigt. Sie will den anstehenden Geburtstag der dort auf dem Bauernhof lebenden Tante Frida nutzen, um den alten Familienstreit beizulegen. Das Problem daran ist, dass Tante Frida schon eine Zeit lang tot ist.

Guter Rat ist teuer

Der Jungbauer, der schon jahrelang die Landwirtschaft vernachlässigt hat, um eine neue Maschine zu bauen, hat den Tod seiner Tante aber gar nicht gemeldet. So hat er nun schon jahrelang eine Betriebsrente kassiert, mit der er seine Erfindung gut finanzieren konnte. Jetzt ist guter Rat teuer. Knut Jansen muss sich etwas einfallen lassen. Jansens Knecht Fiete Lomeier (Herbert Göbel) will ihm dabei helfen und denkt sich etwas Spezielles aus. Darauf können sich die Besucher jetzt schon freuen. Jansens Freundin, die Nachbarin und Bauerin Emma Peters (Petra Gerbe), Peters Magd Stina (Sonja Falke), Peters Knecht Heinrich Kohlmann (Stefan Wiese) und Thomsens Ingenieur Peter Kaufmann (Mathias Hülster) sowie Tante Fridas Bruder Hans Thomsen (Josef Wiese), setzt Knut Jansen zusätzlich unter Druck und sorgen für Trubel auf der Theaterbühne.

Im Anschluss an die Samstagabendveranstaltung ist geselliger Ausklang mit Küchenbewirtung. Am Sonntag, 3. Februar, ist der Einlass schon ab 14 Uhr, da vor der Aufführung Kaffee und Kuchen angeboten werden. Für diese Sonntags-Vorstellung gibt es noch für sechs Euro Vorverkauf-Karten bei der Geschäftsstelle der Volksbank Bigge-Lenne in Fleckenberg sowie der Bäckerei Tröster in Lenne.

Der Eintritt kostet pro Person kostet regulär sieben Euro.

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