Neue „alte“ Verbindung

Hohlweg zwischen Holthausen und Huxel wiedereröffnet 

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Jörg Vollmer-König (Vorsitzender Verkehrsverein Holthausen-Huxel), Manuel Müller, Wolfgang Henneke, Norbert Belke-Spork, Frank Wulf (Ortsvorsteher) und Ferdi Pape eröffneten den „Hohlweg im Kleff“ zwischen Holthausen und Huxel. 

Holthausen/Huxel. Der „Hohlweg im Kleff“ – original „Im Kleve“ – zwischen den beiden Dörfern Holthausen und Huxel wurde am Donnerstag offiziell wiedereröffnet. Vor der Flurbereinigung in den 50er-Jahren war dieser vermutlich Jahrhunderte alte Weg die einzige Verbindung zwischen den beiden zusammengehörenden Dörfern.

Zeitzeugen berichten davon, dass der Weg im Plattdeutschen auch „Schlägger Wäech“ genannt wurde. Die nähere Bedeutung hierzu sei allerdings nicht bekannt. „Hier traf sich die Jugend“, erzählt Norbert Belke-Spork, 92 Jahre und damit ältester männlicher Bewohner aus Holthausen, als er sich an diese Zeit erinnert. „Die sonntäglichen Spaziergänge waren eine Pille und führten uns hierher.“ Nicht nur allein, um diese Erinnerungen wieder wachzurufen, sondern auch, um wieder eine kurze Verbindung zwischen den Dörfern zu ermöglichen, entschlossen sich eines Abends Manuel Müller und Wolfgang Henneke, den Weg wieder freizulegen. Gesagt, getan: Die beiden gingen die Sache direkt am nächsten Tag an.

Mit Motorsäge, Freischneider und Machete wurde das mannshohe Gestrüpp auf dem Hohlweg beseitigt. Der Weg war 15 Jahre lang zugewachsen und nicht mehr begehbar. Im Jahr 2007 legte der Sturm Kyrill den Fichtenbestand im Mittelteil der Wegverbindung flach und durch das nun einfallende Sonnenlicht wurde der Wildwuchs begünstigt.

Unterstützt wurden die Arbeiten durch den Verkehrsverein Holthausen. Nachdem der Weg wieder begehbar war, wurde ein Mulcher zur Beseitigung der Wurzeln eingesetzt. Außerdem wurden neue Wegweiser angefertigt.

Alle an dem Projekt Beteiligten sind sich sicher, dass diese neue „alte“ Verbindung zur Festigung der Gemeinschaft zwischen Holthausen und Huxel beträgt.

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