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Ingo Schörmann ist neuer Schützenkönig in Wormbach

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Von: Marco Twente, Reinhold Beste

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Ingo und Silvia Schörmann sind das neuer Königspaar in Wormbach (r.), Vizekönigspaar sind Thomas und Tanja Schürmann.
Ingo und Silvia Schörmann sind das neuer Königspaar in Wormbach (r.), Vizekönigspaar sind Thomas und Tanja Schürmann. © Reinhold Beste

Gleich drei neue Majestäten ermittelte die Schützenbruderschaft St. Jodokus Wormbach.

Wormbach - Ingo Schörmann heißt der neue König der Schützenbruderschaft St. Jodokus Wormbach. Der 48-jährige Betriebselektriker bei der Firma KettenWulf und Schalke-Fan holte den Vogel mit dem 304. Schuss von der Stange. Zur Königin nahm der neue Regent seine Ehefrau Silvia.

Neuer Vizekönig ist Thomas Schürmann. Für den 50-jährigen Bauleiter bei der Firma Raumzenit war der 213 Schuss der entscheidende Treffer. Zur Vizekönigin erkor er seine Ehefrau Tanja.

Es hatte bereits die Dunkelheit eingesetzt, als der Vogel beim Kaiserschießen der St.-Jodokus-Schützenbruderschaft Wormbach aus dem Kugelfang fiel. Nach fast drei Stunden war es der 72-jährige Klaus Knoche, der den entscheidenden Schuss setzte und damit die Kaiserwürde errang. Sehr zur Freude seiner Partnerin Kathy Teskera, die ihn bei den Umzügen begleiten wird. Insgesamt acht ehemalige Könige hatten sich zum Schießen angemeldet. Zum Schluss blieben Josef Peitz, Karl-Heinz Hessmann, Klaus Knoche, Andreas Tigges und Werner Baumeister als Aspiranten übrig. Und obwohl zügig geschossen wurde, erwies sich der Holzvogel als besonders zäh. Erst der 337. Schuss ließ in zu Boden fallen. Klaus Knoche, besser bekannt unter dem Namen „Flocki“, konnte sein Glück kaum fassen und nahm sichtlich bewegt die Glückwünsche des Schützenvolkes entgegen. Die einhellige Meinung war, dass der Richtige getroffen hat. So kann „Flocki“ auf eine langjährige Tätigkeit in der Schützenbruderschaft zurückblicken. 33 Jahre war er Adjutant, und 40 Jahre war er Hallenwart.

Den Abschluss bildete der „Große Zapfenstreich“ auf dem Dorfplatz. Wo neben der deutschen auch die ukrainische Nationalhymne gespielt wurde. Das Schützenfest war an allen drei Tagen mehr als gut besucht. Fotos: Reinhold Beste

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