100 Jahre Frauenwahlrecht

Drei Schmallenbergerinnen besuchen  Birgit Sippel in Brüssel

Frauenpower (von links): Marie Kristin Buchmüller, Birgit Sippel, Jasmin Romberg und Lea Engelbrecht.

Schmallenberg. „100 Jahre Frauenwahlrecht mögen ein Grund zum Feiern sein. Aber die Tatsache, dass die Zahlen weiblicher Parlamentarierinnen in den letzten Jahren vielfach rückläufig sind, zeigt deutlich: Es gibt immer noch viel zu tun! Politik braucht noch immer mehr Frauen!“ Umso mehr war es für die südwestfälische Europaabgeordnete und innenpolitische Sprecherin der sozialdemokratischen Fraktion, Birgit Sippel, ein besonderes Anliegen, gemeinsam mit vier weiteren SPD-Europaabgeordneten aus NRW auch in diesem Jahr wieder 19 junge Frauen für drei Tage nach Brüssel einzuladen.

„Sei es bei der Vergütung, bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder eben bei der Beteiligung in Politik, Wirtschaft und Medien: Noch immer treten wir bei der Gleichstellung viel zu oft auf der Stelle. Daher müssen wir junge Frauen gezielter ansprechen und ihnen so die Chance geben, in Berufe hinein zu schnuppern, die sie vielleicht noch gar nicht ‚auf dem Schirm‘ hatten“, so Birgit Sippel. 

Das dreitägige Programm war daher abwechslungsreich und gut gefüllt: Gleichstellungs-Workshops, Simulationsspiel, Abendessen und Gespräche mit den Europaabgeordneten, Führung durch das Europaparlament, das Haus der Europäischen Geschichte und die Stadt Brüssel – inklusive Belgische-Pommes-Essen.

"Interessanter Einblick"

So bekamen die Teilnehmerinnen zahlreiche Einblicke in den politischen Alltag von Europaabgeordneten und Gleichstellungspolitik und lernten gleichzeitig die Stadt Brüssel kennen. Mit Marie Kristin Buchmüller (Lüdenscheid), Lea Engelbrecht (Schmallenberg) und Jasmin Romberg (Soest) nahmen auch drei junge Frauen aus Südwestfalen am Girls‘ Day teil. 

Die drei sind sich einig: „Es war ein sehr interessanter Einblick in die Arbeit einer Europaabgeordneten und eine schöne Zeit in Brüssel.“ „Das positive Feedback der Girls‘ Days der vergangenen Jahre und die Begeisterung der Teilnehmerinnen zeigt: Junge Frauen haben Lust auf Europa und Lust auf Politik - wenn sie die Chance dazu bekommen“, so Birgit Sippel abschließend.

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