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Jugendkunstschule in Schmallenberg ist in neue Räume umgezogen

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Von: Stefan Krüger

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Das neue Zuhause der Jugenkunstschule befindet sich im alten Verwaltungsgebäude von Falke Garne.
Das neue Zuhause der Jugenkunstschule befindet sich im alten Verwaltungsgebäude von Falke Garne.

Schmallenberg. Es ist geschafft – die letzten Kisten sind angekommen und warten darauf ausgepackt zu werden. Die Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle ist nach erfolgreichem Umzug ab sofort im Kutscherweg 1 im Industriegebiet Lake zu finden. Das Kursprogramm wird nach einer kurzen Unterbrechung am kommenden Montag, 19. Februar, wieder regulär aufgenommen. Demnächst soll das Programm dann mit neuen Angeboten ausgebaut werden.

Sieben Jahre lang war die Jugendkunstschule in der Ohlgasse 5 beheimatet, in den vergangenen Tagen hat jetzt der Umzug in neue Räumlichkeiten stattgefunden. „Im Herbst 2017 erreichte uns die Nachricht, dass an unserem bisherigen Standort Eigenbedarf angemeldet worden ist“, erklärt Beate Herrmann, Leiterin der Jugendkunstschule, im Gespräch mit dem SauerlandKurier. „Zusammen mit der Stadt und der Firma Falke haben wir dann jeweils nach neuen Räumlichkeiten gesucht.“

Nachdem mehrere Alternativen in Betracht gezogen und verworfen wurden, haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, dass die Jugendkunstschule zukünfitig im alten Verwaltungsgebäude von Falke Garne auf der „Meisenburg“ zu Hause sein soll. Viel Unterstützung hat die Jugendkunstschule dabei von ihrem alten und neuen Vermieter erhalten. „Falke hat sofort dafür gesorgt, dass wir eine Anschlussunterkunft bekommen.“

Allerdings musste zunächst auch geprüft werden, ob andere Orte in Schmallenberg ebenfalls in Betracht gezogen werden könnten. „Uns war es wichtig, dass wir einen Ort mit einen Außenbereich finden“, so Herrmann. „Für unsere Kultursafari benötigten wir Räumlichkeiten, wo sich die Kinder auch naturnah und ohne Gefahr draußen aufhalten können. Aus diesem Grund sind wir auch nicht in die Innenstadt gezogen.“

Angebote werden erweitert

Mit dem Umzug in die neuen und vor allem größeren Räumlichkeiten bieten sich der Jugendkunstschule jetzt neue Möglichkeiten. „Es ist eine große Herausforderung so viel Raum zu bespielen,“ so Herrmann. „Wir haben jetzt mehre Fachräume und können so mehrere Veranstaltungen gleichzeitig fahren.“ Neben einem 70 Quadratmeter großen Atelier gibt es an der neuen Adresse zwei Werkräume (für Architekturangebote, Bildhauerei oder Objektkunst), zwei Räume für Filmarbeiten, eine großzügige Küche, ein Büro und einen multifunktionalen Raum. In Letzterem können Filme geschaut werden oder auch mal ein Tanzabend stattfinden.

„Es ist jetzt wesentlich barrierefreier geworden. Das war auch ein Entscheidungsgrund. Das komplette Programm findet jetzt auf einer Ebene im Erdgeschoss statt. Außerdem werden die neuen Räumlichkeiten komplett barrierefrei zu erreichen sein“, sagte Herrmann.

„Der Umzug ermöglicht uns ganz neue Möglichkeiten für unsere Angebote“, so Herrmann. „Finanziell und ideell haben wir viele Unterstützer gefunden, die diesen mutigen Schritt mit uns gehen.“ Der Umzug selbst wurde beispielsweise komplett im Ehrenamt bewältigt. „Wir hoffen, dass die Eltern diesen Schritt mit uns mitgehen, auch wenn es in der Übergangszeit noch zu Problemen kommen kann“, sagte Herrmann abschließend.

Welche neuen Programme in den Räumlichkeiten angeboten werden, steht hingegen noch nicht fest. Hierfür sucht Beate Herrmann noch neue Dozenten. „Wer Interesse hat, kann sich gerne mit seinen Ideen melden.“

Die Kurse der Jugendkunstschule finden ab Montag, 19. Februar, wieder regelmäßig montags bis freitags von 16.45 bis 18.15 Uhr im Kutscherweg 1 statt. Weitere Infos gibt es auf www.jugendkunstschule.info oder per Mail an post@jugendkunstschule.info.

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