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Kapelle feiert Jubiläum

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Die St.-Hubertus-Figur.
Die St.-Hubertus-Figur.

Im Gottesdienst am 1. oder 2. November könnte in Dorlar auch an ein nicht alltägliches Jubiläum erinnert werden. Darauf weist Horst Hauke aus Düsseldorf hin. Der rüstige Senior mit Wurzeln im Sauerland hat sich mit der Historie der Dorlarer Kapelle beschäftigt.

So hat er herausgefunden, dass im Jahre 1358, also vor 650 Jahren, die damalige Kapelle des Dorfes erstmals in einer erhaltenen Urkunde erwähnt wurde. Ein weiterer Beleg aus dem Jahre 1361 nennt auch den Schutzpatron, St. Hubertus. "Daraus ergibt sich, dass in Dorlar eine der ältesten St.-Hubertus-Kapellen, wenn nicht sogar die älteste des späteren Kurkölnischen Sauerlandes nachgewiesen werden kann", so der Düsseldorfer. Eng verbunden mit der Geschichte dieser Kapelle und der später erbauten Kirche ist auch eine kleine Statue. Sie wurde 1957 restauriert; Experten stellten bei dieser Gelegenheit fest, dass sie in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts (zwischen 1350 und 1400) angefertigt worden ist. Vielleicht handelt es sich um die Statue, welche jahrhundertelang als Abbild des Heiligen Hubertus verehrt wurde. Sie stand früher im Arbeitszimmer des jeweiligen Pfarrers auf einem kleinen Schrank.

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